Persische Glaskunst fängt den Heinsberger Löwen ein

Von: anna
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Jakob Gerards und Wolfgang Dieder (von links) freuten sich sehr über das Wappen in persischer Glaskunst, das Solmaz Yazdanbakhsch und ihr Mann Ahmad Ali ins Rathaus brachten. Foto: anna

Heinsberg. Es war das Fest der Nationen anlässlich des diesjährigen Sommerboulevards, als Bürgermeister Wolfgang Dieder auf dem Vorplatz des Rathauses einen Stand mit persischer Glaskunst entdeckte. „Ich habe sie gesehen und sie bewundert“, erklärte er am Donnerstagmorgen im Rathaus, als er dort die Künstlerin erneut traf: Solmaz Yazdanbakhsch aus Oberbruch.

Erst vor neun Monaten ist die 25-Jährige, die im Iran Grafikdesign studiert hat, nach Oberbruch gekommen – der Liebe wegen. Sie ist verheiratet mit Ahmad Ali Yazdanbakhsch, dem Sohn des Oberbrucher Arztes Iradj Yazdanbakhsch. Beim Besuch Dieders an ihrem Stand im Sommer war beim gemeinsamen Blick aufs Rathaus und auf das Wappen der Stadt die Idee entstanden, dieses auch als Mosaik aus Glas- und Spiegelelementen zu fertigen.

Nach drei Wochen künstlerischer Arbeit war es am Donnerstagmittag nun soweit: Im Rathaus übergab die Neu-Heinsbergerin ihr großformatiges Geschenk an den Bürgermeister, fein verpackt in Papier mit einer dicken Schleife. „Ich bin restlos begeistert“, erklärte Dieder, der das Werk zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Jakob Gerards entgegennahm. „Es wird im Rathaus einen sehr würdigen Platz bekommen“, versprach er und fügte schmunzelnd hinzu: „Bei der nächsten Ratssitzung können alle sehen, wo es hängt.“

Das Mosaik besteht aus kleinen Spiegelelementen, die den im Wappen eigentlich weißen Löwen darstellen. Die roten Flächen des Wappens wurden aus einfachem Bilderrahmenglas gefertigt, das in kleinen Elementen auf eine zuvor rot gestrichene Leinwand aufgeklebt wurde.

Die Künstlerin, die neben Persisch sehr gut Englisch und auch schon Deutsch spricht, erklärte mit Übersetzungshilfe ihres Mannes, dass sie der Stadt dieses Geschenk sehr gerne mache, weil sie hier in Oberbruch ein neues Leben begonnen habe, in dem sie sich sehr wohlfühle. Sie will hier ihre künstlerische Arbeit in Zukunft weiter ausbauen.

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