Heinsberg - Patientenverfügung: Kostenloser Vortrag in der Stadthalle Heinsberg

Patientenverfügung: Kostenloser Vortrag in der Stadthalle Heinsberg

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Heinsberg. Über Unfälle, Leiden, Krankheit nachdenken, wenn es einem gut geht? Nicht angenehm, aber sinnvoll, sagt Dr. Jürgen Minartz Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Leiter der Palliativstation des Heinsberger Krankenhauses.

Immer dann, wenn man selber nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel wegen Demenz, Verwirrtheit oder Koma, sind Ärzte verpflichtet, auch in solchen Situationen Leben zu verlängern und alle modernen medizinischen Techniken zum Einsatz zu bringen.

Wer das als Patient nicht wünscht, muss mittels Patientenverfügung die Ärzte von dieser Pflicht befreien und diese Eingriffe verbieten. „Niemand sollte diese Verantwortung abgeben, da Angehörige beziehungsweise Betreuer möglicherweise nicht im eigenen Sinne entscheiden“, sagt Dr. Minartz und unterstreicht die Bedeutung einer Patientenverfügung.

Wie man eine solche verfasst und wann man eine Vorsorgevollmacht benötigt wird, erklärt Dr. Jürgen Minartz in einem Vortrag am Dienstag, 20. Februar, zu dem das Städtische Krankenhaus Heinsberg von 18 bis 19.30 Uhr in die Stadthalle Heinsberg einlädt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wie man dann eine Patientenverfügung entsprechend seiner individuellen Wünsche formuliert – und dies möglichst eindeutig – erarbeitet Dr. Minartz aufbauend auf den Vortrag bei Folgeterminen in Kleingruppen.

„Es ist wichtig, dass die Teilnehmer sich in meinem Vortrag über Grundsätzliches zu diesem Thema informiert und schon mit ihren speziellen Anliegen auseinandergesetzt haben, bevor sie die Anschlusstermine besuchen. Nur so können wir in diesen Kleingruppen zielführend arbeiten und für jeden Teilnehmer im Idealfall seine individuelle Patientenverfügung fertig stellen“, erklärt Dr. Minartz. Die Anschlusstermine werden am Tag des Vortrages vor Ort vergeben.

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