Heinsberg-Karken - Party der Motorsportfreunde: Auch im Zelt kommt gute Stimmung auf

Party der Motorsportfreunde: Auch im Zelt kommt gute Stimmung auf

Von: anna
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Mit ihrem energiegeladenen Metal-Sound heizte die Band Unchained Horizon den Gästen der MSF-Fete über den Regen hinweg unter dem Zirkuszelt schon mal so richtig ein. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Karken. Im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel in diesem Jahr die traditionelle Fete der Motorsportfreunde (MSF) an der Wolfhager Mühle in Karken. War es am ersten Abend noch trocken geblieben und das Wiesengelände gut besucht, mit Rockmusik für Jung und Alt, präsentiert von DJ Schmatz und Stefan Beiten, blickten die Veranstalter am zweiten Tag eher sorgenvoll zum Himmel.

Dieser startete auch bei der 24. Auflage der MSF-Fete mit einem gemeinsamen Frühstück. Es war auch in diesem Jahr den ganzen Tag über ein ständiges Kommen und Gehen, viele Kontakte wurden geknüpft, doch aufgrund des immer mehr mit Regen „zersetzten Wetters“ blieben die Besucher nicht so lange wie an „guten Tagen“.

Die traditionelle Motorradtour durch den Kreis gab es jedoch trotzdem. Rund 30 Teilnehmer machten sich mit ihren Maschinen in mehreren Gruppen auf den Weg Richtung Erkelenz und Rath-Anhoven. Und dass dann am Abend trotz Dauerregens, der sich auf dem freien Feld auch noch ganz unangenehm mit Wind vermischte, doch noch so viele Besucher kamen, so dass es in dem großen Zirkuszelt recht eng wurde, hätten die Veranstalter nicht erwartet. „Klar waren es weniger“, sagt Christoph Tholen, „doch der gute Besuch trotz Regens hat uns doch überrascht.“

Schade nur, dass der Freiraum zwischen Zirkuszelt und Bühne wegen des Regens gar nicht genutzt werden konnte. Auf der Bühne machte die Band „Unchained Horizon“ aus Wilhelmshaven mit ihrem energiegeladenen Metal-Sound den Anfang. „Masons Arms“ aus Kölns kamen dann mit Reggae daher, der auch dem nicht motorisierten und älteren Publikum gut gefiel. „Wir bieten Musik für jedes Alter und geben der MSF-Fete damit auf gewisse Weise auch ihren Dorffest-Charakter“, so Tholen.

Das Finale bestritt dann die Band „Rock Stu“ aus Heinsberg mit ihrem Coverrock, über drei Stunden ohne Pause. „Trotz Regens hat das Publikum unter dem Zirkuszelt getobt“, freute sich Tholen. „So ein Finale hatten wir noch nicht!“

So viele Camper wie in „trockenen Jahren“ blieben natürlich auch nicht über Nacht vor Ort. „Wir freuen uns natürlich über jeden, der mit seinem Zelt im Camp bleibt, doch würden wir uns für die Zukunft wünschen, dass die Camper auch unsere Veranstaltung besuchen“, beschreibt Tholen mit einem Wunsch für die nächste Fete mit Silberjubiläum, was in diesem Jahr dem Veranstalter nicht ganz so gut gefiel. Dafür blieb aber alles friedlich. Handfeste Streitigkeiten gab es keine auf dem Feten-Gelände.

Ein großer Dank des Vereins geht auch nach Fete Nummer 24 wieder an die vielen ehrenamtlichen Helfer und an die Familien Königs, Kremer und Tillmanns, die das Gelände für Fete, Camp und Parkplatz zur Verfügung stellten. Und das sah am Tag nach der Fete und dem vielen Regen gar nicht mehr so gut aus. Ein Traktor musste nach dem gemeinsamen Frühstück sogar helfen, festgefahrene Pkw aus dem nassen Wiesengelände zu befreien.

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