Partnerschaftsverein soll gegründet werden

Von: hewi
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Erkelenz. Das Partnerschaftskomitee der Stadt hat die Gründung eines Partnerschaftsvereins angeregt. So solle das Engagement für die Partnerschaft auf eine bürgerliche Basis gestellt werden. Der Verein soll neben dem Komitee des Stadtrates existieren und eigene Aufgaben selbständig verfolgen.

Unter der Maßgabe, dass das partnerschaftliche Engagement auf eine breite Basis gestellt werden solle, sei ein Verein das richtige Instrument, betont Bürgermeister Peter Jansen. Die Partnerschaften dürften in der öffentlichen Wahrnehmung nicht fokussiert auf die Stadtverwaltung und Politik wahrgenommen werden.

Die Idee für den Verein war im Sommer bei der Fahrt nach St. James anlässlich der Jubiläumsfeiern dort aufgekommen. Ein weiterer Vorteil sei auch, dass ein Verein andere Fördermöglichkeiten habe als die Stadt. Bestimmte Fördertöpfe und Stiftungsgelder seien ihr nicht zugänglich. Ein partnerschaftsverein entspreche auch der ursprünglichen Idee der Partnerschaft. Der Verein stünde darüber hinaus auch den Erkelenzern offen, die nicht in einem der städtischen Gremien vertreten sind, sich aber trotzdem einbringen und mitarbeiten wollen.

Dies begrüßt auch der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Ulrich Wendt. Parallelstrukturen sollten jedoch vermieden werden, vielmehr sei eine Bündelung der Kräfte und Bemühungen angestrebt. Beginnen soll die Arbeit des Vereins bei der Partnerschaft mit St. James, die von beiden Seiten sehr intensiv betrieben wird, hieß es in der jüngsten Sitzung des Partnerschaftskomitees. Rainer Merkens (CDU) betonte, dass auch die anderen Partnerschaften nicht vergessen werden dürften.

Ein weiteres Thema der Sitzung war das bevorstehende „Fest der Begegnung“, das die Stiftung der Kreissparkasse für das kommende Jahr anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens plant. Die Auftaktveranstaltung am 19. Juni ist in Erkelenz geplant. Weitere Veranstaltungen sollen dann im Laufe der Woche verteilt im Kreisgebiet stattfinden. Insbesondere Vereine und Schulen seien aufgerufen, sich mit konkreten Programmangeboten zu beteiligen.

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