Parkplatzsituation beschäftigt den Gewerbeverein

Von: Anna Petra Thomas
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Der Vorstand des Gewerbevereins Wassenberg mit dem stellvertretenden Kassierer Bernd Jaegers, Beisitzerin Rita Schultewolter, dem Vorsitzenden Georg Hensges, der Geschäftsführerin Beatriz Kositzki und dem stellvertretenden Vorsitzenden Heinz-Josef Schümmer (v. l.). Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Alles beim Alten. So lautet die Devise beim Wassenberger Gewerbeverein, zumindest den Vorstand betreffend. Die drei Mitglieder, deren Position bei den Wahlen auf dem Programm standen, wurden im Rahmen der aktuellen Mitgliederversammlung im Restaurant Braukeller allesamt einstimmig wiedergewählt: Vorsitzender Georg Hensges, Geschäftsführerin Beatriz Kositzki und der stellvertretende Kassierer Bernd Jaegers.

Hensges sprach in seiner Begrüßung von einem „zweiten Versuch“ und blickte damit zurück auf die erste Sitzung Mitte Juni, bei der die Zahl der anwesenden Mitglieder für die Durchführung der Wahlen nicht ausgereicht hatte. Ein Drittel wäre erforderlich gewesen, aber nur 14 der aktuell 93 Mitglieder hatten an der Versammlung teilgenommen. Dieses Mal waren es 17, die Wahlen allerdings unabhängig von der Zahl der Mitglieder durchführbar.

Von einem „aktiven Jahr“ für den Gewerbeverein sprach Kositzki bei der Präsentation des Geschäftsberichts. Lobend erwähnte sie dabei unter anderem ein neues Gremium, das den Vorstand beim „Umbau“ des Weihnachtsmarktes unterstützt hatte. Man habe schon so Vieles versucht.

„Jetzt gehen wir auf Schönheit“, bemerkte Hensges dazu und meinte damit die Anschaffung von zunächst acht neuen Holzhütten für den Markt, die dank finanzieller Unterstützung durch die Stadt möglich geworden war. Je acht weitere sollen in diesem und im nächsten Jahr folgen. Überlegen müsse man jedoch, wie diese künftig gelagert werden könnten.

„Auf dem Roßtorplatz ist uns wirklich sehr Gutes gelungen“, so das Fazit von Hensges. Auch der Platz auf dem Gelände des Unternehmens Flesch sei sehr schön gewesen, die Verbindung zum Gondelweiter aufgrund von Absagen von Händlern wegen schlechten Wetters jedoch leider nicht gelungen.

Insgesamt gesehen, habe jedoch gemeinsam etwas auf den Weg gebracht, das nun weiter ausbaufähig sei. In Bezug auf die neue Internetseite appellierte Hensges an alle Mitglieder, sich dort anzumelden. Bisher hätten dies erst 53 von ihnen getan.

„Es ist wichtig, dass die Seite von uns selber lebt“, betonte der Vorsitzende. Interessant sei die Seite vor allem für die Mitglieder, die keine eigene Seite hätten. Alle anderen könnten von dort aus direkt zu ihrem eigenen Internetauftritt verlinken. In ihrem Geschäftsbericht vermerkte Kositzki außerdem, dass der neue Unternehmerstammtisch aufgrund mangelnden Interesses wieder eingestellt worden sei.

Mit dem Veranstalter des Mittelalterlich Phantasie Spectaculums (MPS) könne man für die nächsten fünf Jahre planen. Schließlich würdigte die Geschäftsführerin die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und das Engagement des Ortsvorstehers Heinz-Josef Harren in Bezug auf das neue Veranstaltungsschild am Kreisverkehr nahe der Burg. Es gebe Überlegung in Richtung Heinsberg ein weiteres Schild aufzustellen.

Bei der Übersicht über die für dieses Jahr noch geplanten Aktivitäten nannte sie unter anderem die Überarbeitung der Parkplatzbeschilderung und das von ihr gemeinsam mit Hensges geplante Projekt „Wassenberg bewegt sich“. Mehr, als dass dabei Gruppen von Menschen mit Schrittzählern ausgestattet werden könnten, verriet sie jedoch nicht.

Kassenprüfer Karl Kiggen blickte mit Sorge auf die Ausgaben für den Weihnachtsmarkt, die fast die Höhe der Mitgliedsbeiträge erreicht hätten. Überlegungen, wie man anderweitig dafür noch Gelder generieren könne, regte er an.

Die anschließende Diskussion mit Kämmerer Willibert Darius drehte sich um die Parkplatz-Situation in der Innenstadt. Die Anregung aus der Geschäftswelt war, hier die Parkzeiten zu begrenzen, um die vorhandenen Parkflächen für Kunden freizuhalten.

Die Mitarbeiter der Geschäfte und Unternehmen sollten so gezwungen werden, etwas weiter entfernt zu parken. Insgesamt gebe es derzeit 536 freie Parkplätze in der Innenstadt. Rechne man die Stellplätze entlang der Straßen mit, seien es sogar rund 600. Darius schlug vor, dem Verein eine Skizze mit allen vorhandenen Parkflächen zur Verfügung zu stellen.

Mit ihr könne dann eine Bewirtschaftung in Form von Parkzeitbegrenzungen geplant werden. „Wir machen das nicht von uns aus“, erklärte er und forderte den Verein zu einem entsprechenden Vorschlag auf. Die Bandbreite der Steuerungsmöglichkeiten sei groß, ergänzte Darius.

Er könne sich zum Beispiel mit Blick auf die Gastronomie auf dem Parkplatz hinter dem Roßtor eine zeitliche Begrenzung in der Zeit von 16 bis 22 Uhr vorstellen, um in dieser Zeit dort Dauerparker fernzuhalten. Auf dem Parkplatz an der Straße Am Gasthausbach in Stahlkonstruktion ein Parkhaus zu errichten und selbst zu bewirtschaften, war ein weiterer Vorschlag aus den Reihen der Mitglieder.

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