Park-and-Ride-Anlage vor der Erweiterung

Von: kl
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Die Park-and-Ride-Anlage an der Neusser Straße wird erweitert. Durch eine Aufstockung entstehen 210 zusätzliche Stellplätze. Foto: Koenigs

Erkelenz. „Das Bahnhofsumfeld wird weiter attraktiviert“, freute sich Ansgar Lurweg, der Technische Beigeordnete der Stadt Erkelenz. Nachdem der Umbau des Bahnhofsgebäudes abgeschlossen und dort neues Leben eingezogen ist, steht die nächste Verbesserung an: die Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage an der Neusser Straße.

Knapp 500 Parkplätze weist die Park-and-Ride-Anlage neben dem Bahnhof derzeit auf. „Die Zahl ist zu gering“, hat Lurweg erkannt. Bereits 2006 war die Anlage um ein Parkdeck zum ersten Mal erweitert worden. „Und dennoch platzt sie aus allen Nähten.“ Dies zeige, dass die Anlage gut angenommen und an der richtigen Stelle gebaut wurde.

Die Idee einer zweiten Erweiterung lag auf der Hand. „Wir hatten ohnehin das Parkdeck statisch so geplant, dass wir es um ein Stockwerk erweitern können.“ Rund 210 zusätzliche Stellplätze vor Bahnpendler und Besucher der Innenstadt könnten so entstehen. In diesen Tagen wurde ein großer Schritt unternommen, durch den die Realisierung der Idee näher kommt. Die Stadt Erkelenz hatte die Aufstockung der P&R-Anlage an der Neusser Straße als Maßnahme zur Aufnahme in das ÖPNV-Investitionsprogramm 2013 bis 2018 vorgeschlagen. Danach soll das Projekt 2,127 Millionen Euro kosten, davon würden 1,914 Millionen Euro als Zuschuss gewährt.

Große Hoffnungen machte sich Lurweg nicht, als er die Maßnahme dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland vorschlug. Umso größer war sein Freude, als er erfuhr, dass die Verbandsversammlung des Zweckverbands diesen Vorschlag tatsächlich in das neue Investitionsprogramm aufgenommen hat. „Wir werden jetzt unverzüglich den erforderlichen Antrag stellen und können die Investition in unsere Finanzplanung aufnehmen“, sagte Lurweg. Er betonte allerdings, dass das ÖPNV-Investitionsprogramm bis 2018 abgearbeitet werden soll, mithin nicht zwingend davon ausgegangen werden kann, dass das Geld schnell fließt. „Wann der Bewilligungsbescheid kommt, ist völlig offen.“ Aber es sei sicher, dass er komme. Dann werde die Stadt sofort loslegen; im günstigsten Fall schon 2014, im schlechtesten Fall erst 2018. „Wir sind jedenfalls bereit.“ Lurweg geht davon aus, dass der Stadtrat mitzieht, indem er die Eigenmittel in den nächsten Haushaltsplänen bereitstellt.

Als zweite Maßnahme im Kreisgebiet wird durch dieses Investitionsprogramm ein Bauprojekt in Heinsberg gefördert. Für die Erschließung des Haltepunkts der Wurmtalbahn am Kreishaus werden von den Kosten in Höhe von 35.100 Euro 31.600 Euro als Zuwendung übernommen.

„Das ist gut angelegtes Geld für unsere Kunden im Nahverkehr“, kommentiert Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH, den Beschluss der Verbandsversammlung. Insgesamt wurden 47 Projekte in den Maßnahmenkatalog aufgenommen. „Die neuen ÖPNV-Investitionsmaßnahmen schaffen die Voraussetzungen für die Verbesserung des regionalen Nahverkehrs, denn ohne eine gut ausgebaute Infrastruktur kann kein qualitativ hochwertiges Nahverkehsangeot von den Verkehrsunternehmen gestellt werden“

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