Pappeln am Lago sollen demnächst gefällt werden

Von: red
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In diesem Winter soll am Lago-Ufer gerodet werden: Die Pappeln sollen gefällt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und um mit dem Holz der Bäume Geld zu verdienen. Das sei schon bei der Aufforstung so geplant gewesen, teilt die Stadt Heinsberg mit. Foto: Gerhards

Heinsberg. Am Ufer des Lago Laprello sollen demnächst Pappeln gefällt werden. Das Ufer und das Umfeld des Sees seien in der Vergangenheit teilweise mit schnellwachsenden Pappeln aufgeforstet worden, die nun in ein „schlagreifes Alter“ kommen, teilt die Stadt Heinsberg mit.

Sie sollen in diesem Winter gefällt und forstwirtschaftlich verwertet werden. Die Fällung der Pappeln trage gleichzeitig zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer im stark frequentierten Naherholungsgebiet bei.

Ältere Pappeln bergen auch für erfahrene Baumpfleger ein hohes Risikopotenzial, da sie selbst im äußerlich gesunden Zustand und bei ruhigem Wetter große Äste abwerfen können. Zudem faulen die Stämme im Alter rasch, was das Holz entwerte und die Standsicherheit gefährde.

„Zum Schutz der Natur werden die Arbeiten unter Aufsicht des städtischen Biologen Frank Backwinkler ausgeführt“, heißt es von der Verwaltung. Störungen der Tierwelt, insbesondere der überwinternden Wasservögel, sollen so gering wie möglich gehalten werden.

Vor und während der Rodungsarbeiten wird zudem ein Experte darauf achten, dass keine Fledermäuse unnötig zu Schaden kommen. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Grünflächen wieder hergerichtet werden.

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