Orkan reißt Loch in Dach und hält Polizei in Atem

Von: ger/red
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Das Dach eines Lebensmittelmarktes an der L117 in Ratheim hielt dem Sturm nicht stand. Am Morgen hoben starke Böen das Metalldach an. Foto: C. Krocker

Hückelhoven/Heinsberg. Orkan „Niklas“ hat auch vor dem Kreis Heinsberg nicht haltgemacht: Starke Sturmböen haben am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr ein großes Loch in das Dach eines Lebensmittelmarktes an der Landesstraße 117 in Hückelhoven-Ratheim gerissen.

Um niemanden durch herumfliegende Teile des Metalldachs zu gefährden, wurde der Parkplatz des Marktes laut Hückelhovener Feuerwehr gesperrt. Verletzt wurde niemand. Der Markt öffnete erst gar nicht.

Auf der B 57 bei Hückelhoven-Baal kippte laut Feuerwehr ein größerer Pkw-Anhänger wegen des starken Windes um. Häufig musste die Feuerwehr zudem wegen umgestürzter Bäume ausrücken. Im ganzen Kreis kippten, laut Polizei, mehrere Anhänger während der Fahrt um. Dabei entstand lediglich Sachschaden. Mit Hilfe der Polizisten konnten die Anhänger wieder aufgerichtet werden.

Windschatten eines 40-Tonners

Der Anhänger eines 50-jährigen Lkw-Fahrers aus Düsseldorf kippte gegen 11.25 Uhr auf der Bundesstraße 221 wegen starker Windböen gegen einen Baum am Fahrbahnrand. Im Beisein der Polizei kippte der Anhänger mehrfach gegen den Baum und wieder zurück auf die Räder. Deshalb entschlossen sich die Beamten, den Fahrer eines 40-Tonnen-Lkw um Hilfe zu bitten. Der Brummi fuhr auf der Windseite neben dem kleineren Lkw samt Anhänger her und bot ihm damit Schutz vor dem starken Wind.

Dank dieser Hilfe konnte das Gespann bis zum Gewerbegebiet Dremmen gelotst und dort abgestellt werden, ohne dass weiterer Schaden entstand.

Die Polizei meldete am Dienstagnachmittag zudem, dass an der B221 und an der L228 zwischen Dremmen und Randerath mehrere Bäume wegen des Sturms umknickten und auf die Fahrbahn stürzten. Mitarbeiter des Bauhofes räumten sie wieder von der Fahrbahn. Unfälle gab es in der Folge nicht.

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