Wegberg-Beeck - Orgelkonzert: Léon Berben gastiert in Beeck

Orgelkonzert: Léon Berben gastiert in Beeck

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Wegberg-Beeck. Für das 40. Orgelkonzert am Sonntag, 5. Mai um 18 Uhr in der Kirche St. Vincentius Wegberg-Beeck konnte der Kulturförderkreis Opus 512 den in Köln lebenden Organisten Léon Berben verpflichten.

Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag bei Rink Jiskoot, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Tini Mathot. Er schloss sein Studium mit dem Solistendiplom mit „Auszeichnung“ ab.

Léon Berben gilt am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe der jüngeren Generation der „Alten Musik“-Szene aus.

Sein Repertoire umfasst Klavierwerke zwischen 1550 und 1770, wobei sein Hauptinteresse der deutschen Musik, den Virginalisten und Jan Pieterszoon Sweelinck gilt. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“.

Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte. Er unterrichtet Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule in Rostock.

Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Diapason d‘Or“, dem „Choc“ von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.

Das Konzert in St. Vincentius Beeck steht unter dem Motto „Bach und die Franzosen“. Léon Berben stellt bekannte Werke Bachs, darunter Toccata und Fuge d-moll und Interpretationen über „Allein Gott in der Höh“, Kompositionen von Louis Marchand, Nicolas de Grigny und Claude-Bénigne Balbastre gegenüber. Die französischen Komponisten waren Zeitgenossen Johann Sebastian Bach.

Karten im Vorverkauf zum Preis von 12 Euro gibt es im Beecker Lädchen in Wegberg-Beeck, der Volksbank und dem Reisebüro Scholz in Wegberg, dem HTS in Heinsberg, der Buchhandlung Viehausen in Erkelenz und unter Telefon 02434/992924, www.opus512.de oder mail@opus512.de

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