Erkelenz - Open Stage-Finale: Ein Musikvideo als Sahnehäubchen

Open Stage-Finale: Ein Musikvideo als Sahnehäubchen

Von: Helmut Wichlatz
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Bitte aufstellen zum Gruppenfoto: Die Jury und die Finalisten des Jahresfinales der Open Stage in Erkelenz rücken in der Leonhardskapelle ganz eng zusammen, damit alle aufs Bild passen. Vorne in der Mitte die Sieger Tobi und Norah. Fotos (2): hewi Foto: hewi
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Musikprinzessin: Erst neun Jahre ist Paula Hechel alt, aber schon ein kleiner Bühnenstar. Foto: hewi

Erkelenz. Zum großen Finale der ersten Staffel Open Stage konnte Organisator Frank Rimbach einen Besucherrekord vermelden. „Gefühlte 500“ – also rund 150 Besucher – konnte er beim Finalabend am Samstag in der Leonhardskapelle begrüßen.

Für die fünf Finalisten ging es um eine Menge, nämlich einen Auftritt auf der großen Bühne des Lambertusmarktes im kommenden Jahr. Das hatte Rimbach zusammen mit dem Marktorganisator Stephan Jopen ausgeheckt, den er nach eigenen Aussagen bislang noch nie persönlich getroffen hat. In Zeiten der sozialen Netzwerke ist das aber kein Problem. Doch Rimbach und sein Mitstreiter Norbert Krüger aus Mettmann hatten noch eine weitere Überraschung für den oder die Sieger in petto. Doch dazu später mehr.

Zuerst gehörte die Bühne einer musikalischen Familie: Volker Simon und Sarah Hechel präsentierten mit ihrer neunjährigen Tochter Paula die bislang jüngste Teilnehmerin der Open Stage. Diese spielte das „Cajun“, einen akustischen Schlagzeugersatz in Form einer Holzkiste, und errang so den Titel „Musikprinzessin des Abends“ samt Krone und Beifall des Publikums.

„A capella mit Arabella“

Als erste reguläre Teilnehmer am Finale standen die fünf jungen Frauen von Error, die ihre Musik als „A capella mit Arabella“ bezeichnen, auf der Bühne. Die vier Sängerinnen und besagte Arabella am Flügel präsentierten neu arrangierte Lieder wie „The Scientist“ von Coldplay und hatten das Publikum schnell auf ihrer Seite.

Ebenso wie ihre Mitbewerber machten sie es der vierköpfigen Jury nicht leicht. Diese bestand aus dem Erkelenzer Kulturmanager Christoph Stolzenberger und der Künstlerin Elke Bürger, dem Bonner Liedermacher Daniel Bongart und dem Sänger der Metalband Divine Zero, Björn Harz. Sie notierten sich eifrig ihre Eindrücke und die Punkte, die am Ende der Show ausgewertet wurden.

Es folgten Last Diary, die Erkelenzer Band Miss She & The Coconuts und das Duo Herr Miesepeters aus Jülich. Musikalisch präsentierten die Teilnehmer ein Spektrum, das von gutem Mainstream bis hin zu rau gespielten und punkbeeinflussten Stücken in deutscher Sprache reichte.

Die aus Aachen stammenden Norah & Tobi waren als letzte dran und dürfen letztendlich nach einer Pause gleich weitermachen, denn sie konnten die Jury für sich gewinnen und werden im kommenden Juni auf dem Markt vor rund 2000 Zuschauern spielen.

Das eingangs versprochene Sahnehäubchen fügte dann Heribert Jackels von My Regio-TV hinzu. Denn Norah und Tobi bekommen zusätzlich zum großen Auftritt auf der Marktbühne auch ein professionell gedrehtes und maßgeschneidertes Musikvideo dazu.

Mit einem unterhaltsamen und hörenswerten Finale verabschiedet sich die erste Runde Open Stage bis zum nächsten Jahr. Denn am 27. Februar geht es in der Leonhardskapelle weiter. Das Programm der ersten Veranstaltung steht bereits weitestgehend fest, betonte Rimbach. Allerdings wollte er noch keine Namen nennen. Gleichzeitig erinnerte er noch einmal daran, dass sich Nachwuchstalente jeden Alters und jeder bühnentauglichen Kunstrichtung melden können.

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