Open-Air-Kinospaß im August an der Burg

Von: hewi
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Das Organisationsteam: Dominik Mercks, Raphael Meyersieck (beide KulturGarten), Stephan Jopen und Frank Schmitz (v.li.). Foto: Wichlatz

Erkelenz. Großes Kino gibt es Mitte August gleich neben der Burg. Ein Wochenende lang werden aktuelle Kassenschlager präsentiert, die das Publikum hoffentlich bei gutem Wetter auf der riesigen Leinwand genießen kann.

Dafür sorgen die Eventmacher vom KulturGarten in Zusammenarbeit mit dem Lambertusmarkt-Organisator Stephan Jopen, dem Kinobetreiber Elmar Schulte und Frank Schmitz von dem Erkelenzer Unternehmen Moviescreens Rental.

„Mit dem Burgkino schließen wir eine kulturelle Lücke in Erkelenz“, ist sich Raphael Sieckmeyer von KulturGarten sicher. „Besonders freut uns, dass wir es vor der Burgkulisse machen können.“ Auf die Burg hätten die Organisatoren wegen der Fluchtwege nicht gehen können, führt Mitorganisator Dominik Mercks aus. Trotzdem habe man einen Weg gefunden, wie die Burg als Kulisse ebenfalls inszeniert werden kann.

Teils noch geheim

Die Idee zum Open-Air-Kino hatte Jopen, der schon im vorigen Jahr mit dem Kinoschlager „Fak ju Göte“ die Filmfans auf den Lambertusmarkt locken konnte. Im Gespräch war auch ein Autokino, wofür sich der Burgparkplatz ausgezeichnet geeignet hätte. Doch das, so sind sich die Verantwortlichen sicher, hätte der Kinoidee und der Burg gleichermaßen keinen Dienst erwiesen.

Das Programm ist teilweise noch geheim. Denn zwei der Filme laufen derzeit auch in den Kinos der Region. Das Geheimnis, was sich hinter den „Burgbusters“ verbirgt, wird erst Anfang Juli gelüftet. Zum Eröffnungsabend am 13. August geht es auf jeden Fall heiß her mit „Fast & Furious 7“, dem erfolgreichsten Actionfilm des Jahres. Am Sonntag, 16. Juni, steht mit „Honig im Kopf“ eine erfolgreiche deutsche Produktion auf dem Programm.

Wichtig sind den Organisatoren „taschengeldfreundliche“ Preise, wie sie sagen. Mit sieben Euro pro Film liege man unter den normalen Open-Air-Preisen. „Wir wollen, dass auch Familien die Möglichkeit nutzen und kommen“, erklärt Mercks. Einlass wird ab 20 Uhr sein, Filmbeginn mit einsetzender Dunkelheit gegen 21.30 Uhr. Zum Kinogenuss gibt es auch ein kulinarisches Angebot, das sich nicht auf frisches Popcorn und Cola beschränken wird. Auch eine Einbindung des Fördervereins „Freunde der Burg“ ist geplant.

Wo sonst die Feythaler Ritterschaft ihr Lager aufschlägt oder der Erkelenzer Haushund seinen Darm entleert, werden die Zuschauer sitzen und die Filme auf der 16 Meter langen und acht Meter hohen aufblasbaren Leinwand genießen. Platzreservierungen sind ebenso nicht möglich wie Logenplätze. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, betont Schmitz. Wer es gemütlicher haben will und keine Lust auf die städtischen Plastikstühle hat, kann auch seine Picknickdecke mitbringen.

„Der Platz auf der Wiese entlang der Burg ist ausreichend“, ist sich Meyersieck sicher. Man werde von allen Plätzen aus einen guten Blick haben.

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