Offene Fragen zum Bundesschützenfest im nächsten Jahr

Von: anna
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Heinsberg. Vom 8. bis 10. September kommenden Jahres sind die Vereinigten Schützenbruderschaften Heinsberg Ausrichter des 75. Bundesfestes des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat dazu eine ganze Reihe von Fragen formuliert, um deren Beantwortung sie in der Ratssitzung am Mittwoch bittet.

Auf der Internetseite der Vereinigten Schützenbruderschaften sei zu lesen, dass am Sonntag, 10. September 2017, bis zu 35.000 Schützen und rund 100 Musikgruppen am Festzug teilnehmen würden, heißt es in der Anfrage der SPD. Darüber hinaus würden mehrere tausend Besucher in Heinsberg erwartet. Bereits am Samstag, 9. September würden zudem Schießwettbewerbe auf dem Schießstand der Sportschützen Heinsberg in Lieck stattfinden.

Die SPD will nun nicht nur wissen, ob die Stadt an der Planung beteiligt ist, sondern vor allem, welche Kosten mit dieser Veranstaltung auf die Stadt zukommen. Als Beispiele nennt die SPD Kosten für Ordnungs- und Sicherheitsdienste, Kosten für die Herrichtung der Innenstadt inklusive Bühnenaufbauten und ausreichender Parkplätze, für Empfänge oder für die Wasserversorgung und die Bereitstellung von Toiletten.

Auch über den Ablauf des Festes möchte die SPD informiert werden, denn dazu findet sich auf der Internetseite der Vereinigten Schützenbruderschaften bisher nur die Erklärung: „Über den Stand der Planung sowie den Ablauf während der Festtage werden sie demnächst ausführlich auf dieser Seite informiert.“

„Gibt es seitens der Stadt Heinsberg eine Ausfallerklärung beziehungsweise sonstige Zusagen bezüglich finanzieller Verpflichtungen“, will die SPD ebenfalls wissen. „Sind im Haushalt hierzu Mittel eingestellt, wenn ja wie hoch und unter welcher Position?“, lautet ihre letzte Frage, gefolgt von der Bitte zu einer ausführlichen Stellungnahme im öffentlichen Teil der Ratssitzung.

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