Odilia-Kirmes: Großer Festzug mit einer Getränkepause

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
5950882.jpg
Es war heiß, auch fürs Königspaar Roelof und Marlene de Jong. Auch die Schützenbrüder hatten allesamt Sommerkleidung befohlen. Foto: asgb

Selfkant-Havert. Der Selfkant sah schon viele prächtige Kirmesveranstaltungen, besonders die traditionelle Odilia-Kirmes gehört zu den Top-Drei.

Die St. Johannes von Nepomuk-Schützenbruderschaft mit ihren Königspaar Roelof und Marlene de Jong, den beiden Adjutanten Günther Bleifeld und Jürgen Biegel sowie Schülerprinz Marlon Schröder mit seinem Adjutanten Levin Schröder und Hendrik Vogten erlebten in diesem Jahr eine unvergessliche Kirmes.

Der Freitagabend mit der Mega-Schaumparty und Yeti´s Schnapsbar, der in den letzten Jahren schon ein Renner war, wurde in diesem Jahr noch einmal getoppt. Havert schien Treffpunkt aller Partyfreunde nicht nur aus dem Selfkant zu sein und erlebte eine große Nightlife-Party. Die Stimmung war bestens, und so manches Schaumbad tat bei diesen Temperaturen richtig gut.

Für den Samstag hatte die Schützenbruderschaft das Alpenduo Die HuNis eingeladen. Dieses Duo brachte Havert regelrecht in Wallung, die Stimmung war besser als auf so manchem Oktoberfest. Die HuNis machten die Nacht zum Tag. Der Aufruf zum Wiesenfest hatte die große Bayern-Fangemeinde in der Region mobilisiert. Die männlichen Gäste zeigten ihre strammen Waden und trugen Lederhosen, die Damenwelt verzückte in schickem Dirndl.

Der Sonntag sah den großen Festzug mit der befreundeten St.-Martini-Schützenbruderschaft Isenbruch und St. Peter und Paul Schalbruch, der Gangelter Musikverein wurde traditionell ebenfalls begrüßt. Nach der ersten Parade der Majestäten bei Donners in Stein folgte der Zug durch Stein und zurück zum Ortseingang Havert. Hier wartete der Getränkestopp. Anwohner hatten rund 200 Becher mit Mineralwasser gefüllt. Die Festzugteilnehmer nutzten diesen Stopp zur willkommenen Abkühlung.

Danach zog der Festzug, angeführt vom Spielmannszug Hadert und Tambourmajor Karl Finn durch ein festlichst geschmücktes Havert, zuvor hing schon in Stein an jedem Haus eine Kirmes- oder Selfkantfahne, auch im angrenzenden Millen-Bruch luden die Fahnen zur Kirmes ein. Der Festzug stoppte traditionell am Königshaus, wo sich hunderte Kirmesgäste trotz der heißen Witterung eingefunden hatten, alle freuten sich auf das große Spektakel der Parade. Nach dem Festzug traf sich die Kirmesgemeinde auf der „Wies‘n“ im Schatten der Pfarrkirche. Die heimische Gruppe Sang- und Klanglos nutzte dabei eindrucksvoll ihr Heimspiel.

Der Kirmesmontag sah erneut einen Festzug. Diesmal stand Millen-Bruch im Mittelpunkt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert