Erkelenz - NRW-Tour: 500 Skater machen in Erkelenz Station

NRW-Tour: 500 Skater machen in Erkelenz Station

Von: Daniel Gerhards
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Auf Rollen durch NRW: Die rund 500 Teilnehmer der NRW Inlinetour machen in Erkelenz Station. Foto: stock/Eisend

Erkelenz. 500 Sportler werden im August auf ihren Inlineskates durch Erkelenz Rollen. Die NRW-Inlinetour macht nach ihrer ersten Etappe Station am Erka-Bad. Insgesamt ist die Tour 240 Kilometer lang. Dass heißt, dass die Teilnehmer der dreitägigen Tour täglich im Schnitt 80 Kilometer zurücklegen. Am Freitag, 15. August, rollt das Feld von Düsseldorf nach Erkelenz.

Die Ausdauer der Skater ist also gefordert. Aber wer auf den acht Rollen einigermaßen fit ist, könne gut mithalten, sagt Mitveranstalter Sven Scharfschwerdt. „Das fahren in der Gruppe motiviert, da wird man mitgezogen. Und im Windschatten spart man Kraft, ähnlich wie beim Radfahren“, sagt er. Aber man sollte schon sicher auf den Rollen unterwegs sein und eine gewisse Grundkondition haben, sagt er. Denn im Schnitt bewegt sich das Feld mit 18 Kilometern pro Stunde vorwärts.

Windschatten hin oder her, wenn die Skater in Erkelenz ankommen, dann haben sie sich eine Abkühlung im Erka-Bad redlich verdient. Dort gibt es für die Teilnehmer auch ein Abendessen und eine Feier. Übernachten werden die Inlineskater dann in der Karl-Fischer-Halle, die sich in unmittelbarer Nähe zum Bad befindet.

Die „in Deutschland einzigartige“ NRW-Inlinetour findet zum fünften Mal statt. In Erkelenz machte man bereits im vergangenen Jahr Station. „Uns hat es in Erkelenz sehr gut gefallen. Das Schwimmbad ist ganz neu, die Landschaft ist schön und die Straßen sind gut. Für uns ist das ein optimales Ziel“, sagt Scharfschwerdt.

Die Gruppe möchte auch am Braunkohletagebau entlang fahren und am Skywalk in Jackerath Station machen. „Das ist sehr interessant, die meisten Leute haben so etwas ja noch nie live gesehen“, sagt Scharfschwerdt.

So vielen Skatern auf der Straße zu begegnen, ist sicher eindrucksvoll, aber nicht gefährlich, wie Scharfschwerdt erklärt. Und die Strecke muss nicht wie bei einem großen Lauf oder Radrennen über Stunden gesperrt werden. Bei der Inlinetour funktioniert das so: Die Polizei fährt ganz vorne, die Beamten sichern Kreuzungen und Einmündungen. Dann übernehmen Ordner auf Inlineskates. Wenn alle Teilnehmer die Kreuzung oder Einmündung passiert haben, schließen die Ordner wieder nach vorne auf. „So ist die Belastung für den Verkehr minimal. Nach fünf Minuten sind die Kreuzungen wieder frei“, sagt Scharfschwerdt. Diese Form der Sicherung habe sich bewährt. Scharfschwerdt: „So wird das auch gemacht, wenn der Präsident kommt“ – nur ohne Inlineskates.

Mit dabei ist auch immer ein „Partybus“, der ganz an der Spitze des Feldes fährt und Musik aufdreht. „Es soll eine Mischung aus Party und Sport sein“, sagt Scharfschwerdt.

Nach dem Start in Düsseldorf und der Übernachtung in Erkelenz geht es am Samstag, 16. August, weiter nach Dorsten. Am folgenden Sonntag fahren die Sportler weiter nach Münster. Man muss aber nicht die komplette 240 Kilometer lange Strecke mitfahren. Es bestehe zum Beispiel die Möglichkeit von Erkelenz bis nach Dorsten mitzufahren und dann mit einem vom Veranstalter organisierten Shuttle-Service zurückzufahren. Einige Plätze im maximal 500 Teilnehmer starken Feld sind jedenfalls noch frei.

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