Nominiert: Hermann Thissen will Bürgermeister werden

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Unter der Leitung von Ralf Derichs (l.) wurde Hermann Thissen (2.v.l) zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Leo Stassny (2.v.r.) schied als Vorsitzender aus. sein Nachfolger wurde Peter Minkenberg (v.r.).

Wassenberg. Der SPD-Ortsverein Wassenberg hat seine Mitgliederversammlung zur Aufstellung der restlichen Kandidaten zur Kommunalwahl 2014 abgehalten und turnusmäßig den Vorstand neu gewählt.

Mit großer Mehrheit wurde der Bundespolizeibeamte Hermann Thissen (51) aus Birgelen zum Bürgermeisterkandidaten der SPD Wassenberg gewählt. Er ist Polizeihauptkommissar, Diplom-Verwaltungswirt und seit 2012 als Polizeifachlehrer an der Bundespolizeiakademie in Swisttal beschäftigt. Dort unterrichtet er im Bereich Recht und Verwaltung die angehenden Bundespolizisten. Thissen ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Neben der Politik ist Thissen bei der Freiwilligen Feuerwehr Birgelen, der Schützenbruderschaft Birgelen und im Luftsportverein Geilenkirchen ehrenamtlich tätig.

„Wenn Bürgermeister Winkens weiter so arbeiten möchte, wie in den vergangenen zehn Jahren, wird die Verwaltung einen massiven Stillstand erleben. Er ist kein Leiter der Verwaltung. Dies wurde zuletzt an seinem zögerlichen Verhalten zur Beseitigung der Vakanzen im Bereich des Ordnungsamtes sehr deutlich“, sagte Thissen nach seiner Wahl und betonte: „Durch meine berufliche Qualifikation und Ausbildung, sehe ich mich hier in der Lage, eine strukturierte und laufende Verwaltung zu führen.“

Neben der Wahl des Kandidaten für den Bürgermeister standen die Ergänzungswahlen zur Besetzung der Wahlbezirke und ihrer persönlichen Vertreter auf der Tagesordnung. Landratskandidat Ralf Derichs führte als Versammlungs- und Wahlleiter souverän durch die Versammlung.

Nach sechs Jahren schied Leo Stassny als Ortsvereinsvorsitzender aus. Er übergab das Amt des Vorsitzenden an Peter Minkenberg aus Orsbeck. Stassny: „Ich habe gerne meine Zeit in die Parteiarbeit gesteckt, was manchmal sehr mühselig war. Man braucht einen langen Atem, um Projekte wie beispielsweise die B221n voranzubringen. Aber nun ist es Zeit, die Führung in jüngere Hände zu legen.“ Mit anhaltendem Applaus wurde Stassny für die intensive Vorstandsarbeit gedankt.

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