Kreis Heinsberg - Noch zwei Gemeindesozialarbeiterinnen

Noch zwei Gemeindesozialarbeiterinnen

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Die Teilnehmer der Veranstaltung „Mit Caritas unterwegs“ vor dem Eingang des Caritasverbandes für die Region Heinsberg in Heinsberg.

Kreis Heinsberg. Wer ehrenamtlich karitativ tätig ist, der verdient auch Anerkennung. Und so lud der Caritasverband für die Region Heinsberg ehrenamtliche Caritasmitarbeiter erneut zum Tag „Mit Caritas unterwegs“ ein, an dem 59 Ehrenamtliche teilnahmen.

Die Veranstaltung ist nicht nur ein Dankeschön für den karitativen Einsatz in den Gemeinden, sondern dient auch der Information über den Verband selbst sowie über andere soziale Einrichtungen.

Deshalb informierte Nicole Abels-Schell, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes, im „Haus der Caritas“ zunächst darüber, dass es in der Gemeindesozialarbeit Neuerungen gibt. So ist Waltraud Kremlitschka in den vorzeitigen Ruhestand gegangen, was zur Folge hat, dass Nicole Abels-Schell mit ihrem Büro in Geilenkirchen nun als Gemeindesozialarbeiterin nicht nur für Geilenkirchen und Übach-Palenberg zuständig ist, sondern auch für Erkelenz, Hückelhoven und Wegberg.

Auch Margrit Hils hat das Ressort Gemeindesozialarbeit abgetreten. Somit ist nun Gemeindesozialarbeiterin Bärbel Windelen mit ihrem Büro in Heinsberg nicht nur zuständig für Oberbruch, Waldfeucht und Wassenberg, sondern auch für Gangelt und Selfkant.

Der Weg führte die Gruppe dann mit dem Bus von Heinsberg nach Geilenkirchen zum Sportpark Loherhof. Karin Adams, Mitarbeiterin von Rat und Hilfe, der Schwangerschaftsberatung der katholischen Kirche in Trägerschaft des Caritasverbandes, informierte dort über die Aufgabenbereiche der Schwangerschaftsberatung angefangen von der Beratung bei Kinderwunsch über die Beratung Schwangerer bis hin zur Beratung jüngerer Mütter und Väter.

Sie betonte, dass es Aufgabe der Schwangerschaftsberatung sei, Mütter, Väter und ihre Familie zu stärken und neues Leben zu schützen. Ein weiterer Bereich ist die Prävention.

Hier stellte Karin Adams vor allem das Elternpraktikum vor, bei dem Jugendliche für maximal drei Tage einen Elternsimulator in Form einer Babypuppe erhalten, um zu erfahren, wie sich der Tagesablauf mit einem Baby angefangen vom Füttern bis hin zum Windelwechsel gestaltet. Im Anschluss stellte Andrea Schwartz, Koordinatorin der Familienpatenschaften der Caritas-Jugendhilfe, das Angebot der Familienpatenschaften vor. Im Rahmen dieses Angebotes beraten, entlasten und unterstützen ehrenamtliche Paten Mütter und Familien.

Nach dem Mittagessen ging die Gruppe in das AHG-Therapiezentrum Loherhof. Gabriele Härter übernahm die Vorstellung der Einrichtung, die eine stationäre und ambulante Langzeitbetreuung und Förderung alkohol- und medikamentenabhängiger Frauen und Männer mit chronischem Krankheitsverlauf bietet, damit diese wieder selbstständiger werden. Viele der Ehrenamtlichen hörten zum ersten Mal von dieser Einrichtung.

Danach kehrte die Gruppe wieder nach Heinsberg zur Abschlussmeditation im Geistlichen Zentrum zurück. Unter der Überschrift „Familie schaffen wir nur gemeinsam“ gab Gemeindesozialarbeiterin Bärbel Windelen den ehrenamtlichen Caritasmitarbeitern auf den Weg, dass es Familien gibt die Unterstützung brauchen. Diese müssten in den Blick genommen werden. Denn die Familie sei die Keimzelle, wo im Miteinander Werte, die uns wichtig seien, vermittelt würden, so Windelen.

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