Niederrheinischer Radwandertag: Gesellige Atmosphäre an Start und Ziel

Von: anna/koe
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Startschuss zum Niederrheinischen Radwandertag in Waldfeucht: Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen schickte die Radler auf die Strecke. Foto: Koenigs, Anna Petra Thomas
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In Heinsberg durften sich die Radler auch an der Musik von BoW erfreu­en. Fotos (3): Anna Petra Thomas Foto: Koenigs, Anna Petra Thomas
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Auch in Hückelhoven-Hilfarth starteten die „Pedalritter“ zum Niederrheinischen Radwandertag. Foto: Koenigs, Anna Petra Thomas
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Der ADFC war in Erkelenz mit einem mit einem besonderen Gefährt unterwegs. Fotos (2): Koenigs Foto: Koenigs, Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Zum 25. Mal stand die Region an Rhein und Maas am Sonntag ganz im Zeichen des Niederrheinischen Radwandertages: mit insgesamt 70 Fahrtrouten und 72 Veranstaltungsorten. Auch alle zehn Städte und Gemeinden des Kreises Heinsberg waren im Streckennetz vertreten.

So konnten in Waldfeucht Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen und Kämmerer Johannes Blank – trotz großer Sorgen ums Wetter – pünktlich um 10 Uhr auf dem Marktplatz doch eine ganze Gruppe von „Pedalrittern“ auf den Weg schicken. Teile der insgesamt fünf Routen führten von dort aus auch ins niederländische Grenzgebiet. Neben dem bewährten Team für die Anmeldung und die Auswahl der Routen standen für die Gäste in Waldfeucht ein Sanitätsdienst des Roten Kreuzes und ein Fahrradreparatur-Service bereit.

In Erkelenz kamen Teilnehmer sogar aus der Mönchengladbacher Oberstadt oder aus Baesweiler und schwörten auf das schöne Umfeld der Stadt. Eine junge Dame von der Caritas motivierte einen älteren Herrn zum Zuckermesen: „Ob ich süß genug bin“, wollte der wissen. Ein Erkelenzer Bürger machte sich erstmalig auf eine angebotene Fahrradreise rund um Erkelenz. Er war 76 Jahre alt und wusste von dem Event aus der Zeitung. Pünktlich um 10 Uhr hatte Bürgermeister Peter Jansen die ersten Radler im Schatten des Alten Rathauses auf die Reise geschickt.

Stempelkarten waren begehrt, gab es doch die Möglichkeit, ein hochwertiges Fahrrad zu gewinnen. In Erkelenz war jede Menge los. Die Aktiven des Menschenkicker-Turniers machten lautstark auf sich aufmerksam und zeigten ihre Begeisterung. Die Kleinen ließen sich schminken oder vergnügten sich auf der Rollenrutsche und am Spielmobil. Das „U-Boot“ des ­Rotary-Clubs war wieder vor Ort, und auf der Showbühne begeisterten Tanzauftritte das Publikum. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) war ebenfalls vertreten.

In Hückelhoven schickte der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner die Radfreunde auf die Reise. Drei Routen zwischen 36 und 48 Kilometern Länge standen zur Auswahl. Anke Römer vom Hückelhovener Amt für Wirtschaftsförderung hatte alles im Griff.

Die Radfahrer starteten vom Haus Sodekamp-Dohmen an der Rurbrücke aus. Neueste Fahrradtrends gab es dort zu bewundern. Und die Caritas-Pflegestation ­Hückelhoven kümmerte sich um den Blutdruck und die Zuckermessung. Durch die Teilnahme an einer Tombola konnten die Radfahrer, die genügend Stempel auf ihrer Startkarte gesammelt hatten, auch in Hückelhoven ein Fahrrad gewinnen.

In Heinsberg hatte Bürgermeister Wolfgang Dieder auf dem Marktplatz das Startsignal für die Radtouristen gegeben. Die Organisatoren in der Kreisstadt freuten sich, dass erstmals auch die Route für Menschen mit Handicap rund um den Lago Laprello genutzt wurde. Rund 20 Teilnehmer zählte sie. Passend zur Fußball-Europameisterschaft lud die AOK neben einem Informationsstand dazu ein, sich an einer Torschuss-Anlage zu versuchen.

Als Höhepunkt des Tages in Heinsberg kündigte ­Holger Louis als einer der Organisatoren am Nachmittag schließlich das Duo BoW aus der polnischen ­Partnerstadt Ozimek an, „das ­karrieremäßig gerade steil nach oben geht.“ Leider verfolgten nach mehreren Regenschauern aber nur wenige Zuschauer ihr Konzert.

Volksfeststimmung herrschte dagegen in Wassenberg auf dem Roßtorplatz – nicht nur mit diversen Ständen für Gesundheitsvorsorge, vor allem für Bewegung, Fitness und Sport. Vor allem für das leibliche Wohl war durch die Feuerwehr reichlich gesorgt: mit Angeboten vom Grill oder von der Cafeteria gleich nebenan.

Das freute auch Christine Cremers, die mit ihren drei Begleitern eigens aus dem belgischen Maaseik gekommen und von Heinsberg aus im sportlichen Outfit losgeradelt war. Sie lobte nicht nur die gute Organisation, sondern auch die gesellige Atmosphäre an den einzelnen Start- und Zielorten. „Und das Essen ist ja bekanntlich in Deutschland auch sehr gut“, schmunzelte sie mit dem Duft vom Grill in der Nase.

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