Neujahrskonzert in der Christuskirche: Himmlische Klänge

Von: defi
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Heinsberg. Premiere in der Christuskirche: Erstmals wurde ein Neujahrskonzert von der Evangelischen Kirchengemeinde Heinsberg angeboten. Es traf auf große Resonanz und erfüllte die Erwartungen der Besucher voll und ganz. Dabei überzeugte die Capella Quirina aus Neuss besonders.

Der Kammerchor Capella Quirina wurde 1989 gegründet und besteht aus Mitgliedern des Münsterchores Neuss, ehemaligen Studenten und Absolventen des St.-Gregorius-Hauses in Aachen sowie befreundeten engagierten Sängern und Sängerinnen. Das Konzertprojekt „Among Angels“ mit virtuosen Werken für A-cappella-Chor und Harfenensemble begeisterte am Silvesterabend die Konzertbesucher im schönen Quirinusmünster Neuss, und am Neujahrstag folgte die Aufführung in der etwas kleineren, aber nicht minder schönen Christuskirche Heinsberg.

Tilmann Kögel, ein Profi in den Reihen des Neusser Chores und Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Heinsberg, hatte seine Mitsänger für diesen Abstecher nach Heinsberg gewinnen können. Der Chor brachte mit Susanne Feige und Francesca Cavallo zwei Harfenistinnen mit, die die himmlischen Klänge dieses Konzertabends fast mit Händen greifbar machten. „Among Angels“, das titelgebende Stück dieses Konzerterlebnisses, begann ganz unspektakulär, ein Summen und Säuseln, von dem man nicht genau wusste, woher es kam. Ungewohnt und spannend entwickelte sich dieses Stück zeitgenössischer liturgischer Musik.

Der britische Jazzpianist und Komponist Will Todd hat ein 15-minütiges Werk geschaffen, das mit Saitenklängen und Stimmakrobatik von Engeln erzählt, die den Menschen behüten.

Wundervolle Klänge steuerten die beiden Harfen zum Heinsberger Neujahrskonzert bei. Susanne Feige und Francesca Cavallo waren dafür verantwortlich, dass sich die Besucher mit ihrem Applaus nicht zurückhalten konnten bis zum Abschluss des Konzertes, wie es Tillmann Kögel in seiner Begrüßung angeregt hatte, sondern schon nach den Solostücken der Harfenistinnen begeistert Beifall klatschten.

Dirigent Joachim Neugar führte Chor und Musikerinnen mit leichter Hand durch ein Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne. Bei der Zugabe glänzte Sängerin Lioba Mollenhauer mit dem Lied „O Salutaris Hostia“ des zeitgenössischen, in Riga geborenen Komponisten riks Ešenvalds.

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