Neues Pastorales Team hat viele Aufgaben vor sich

Von: hewi
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Pastor Huu Duc Tran und die Gemeindereferentinnen Antonette Berg und Klaudia Roth Foto: Wichlatz

Wegberg. Die Wegberger Gemeinde St. Martin steht eigentlich noch am Anfang, denn der Zusammenschluss der bisherigen zehn Wegberger Pfarrgemeinden ist noch nicht so alt. Zu einem Neuanfang gehören auch neue Gesichter.

Zwei neue Gesichter wurden der Gemeinde am Sonntag vorgestellt. Das pastorale Team um Pastor Huu Duc Tran wird um den neuen Kaplan Michael Marx und Gemeindereferentin Antonette Berg verstärkt. Gemeindereferentin Klaudia Roth werde sich zukünftig um die Schulseelsorge in den drei weiterführenden Schulen der Stadt kümmern, erklärte Tran. Dies sei ein Tätigkeitsfeld, auf dem es „viel zu ackern“ gebe.

Wieder zurück

Er dankte Roth für ihre „Kreativität und Emsigkeit“. Ihre Nachfolgerin als Gemeindereferentin kennt die Wegberger Kirche nur zu gut, hat sie doch dort geheiratet. „Es ist schön, jetzt beruflich wieder zurückzukehren“, erklärte sie. Die Seelsorge im Krankenhaus und Altenheim, die zu ihren zukünftigen Aufgaben gehört, bezeichnete sie als wertvolle Aufgabe, auf die sie sich sehr freue.

Gerade Menschen, deren Leben durch eine Krankheit oder einen Unfall behindert ist, bräuchten die seelsorgerische Begleitung der Kirche.

Viel Vorfreude

Der 30-jährige Marx stammt aus Kreuzau bei Düren und tritt in Wegberg seine erste Stelle als Kaplan an. Das freue ihn besonders, betonte er. Denn schon bei der Einführung von Pater Theo hatte er die Gemeinde kennengelernt. „Ich hatte nicht gedacht, dass ich hier auch arbeiten würde“, erklärte er und betonte, dass er sich schon auf die Begegnungen mit den Wegbergern freue.

Vorgestellt und eingeweiht

Doch nicht nur personell gab es Neues in St. Martin. Denn anlässlich der Einführung von Marx und Berg wurde auch der Mühlstein vorgestellt und eingeweiht, der zukünftig neben dem Kirchenportal zu bewundern sein wird. Mit Mühlsteinen hat man es in Wegberg ja angesichts der vielen alten Wassermühlen ja durchaus.

Der Mühlstein, der als Symbol für die neue Gemeinschaft der Gemeinden steht, stammt aus Wanlo. Dort fanden ihn Dr. Ferdinand Kehren und Peter Ritte bei einem Bauern, der ihnen den rund 700 Kilo schweren Basaltlava-Stein aus dem Jahr 1888 gerne überließ.

Nun zieren ihn zehn große und zehn kleine Sterne, die jeweils für die ehemaligen Pfarrgemeinden und Kapellengemeinden stehen, die in der neuen Gemeinde St. Martin zusammengefasst wurden. Dabei sei der Stein durchaus ein Symbol auch für die Reibung, die es bei der Fusion gab, betonte Huu Duc Tran.

Der Mühlstein drücke aber auch die Verbundenheit mit dem Ort Wegberg, der „Stadt im Tal der Mühlen“, aus.

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