Neues Gesicht bei der SEWG: Neumann übernimmt Geschäftsführung

Von: Monika Baltes
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Amtsübergabe: (v.l.) der scheidende Geschäftsführer Theo Schmitz und der künftige Geschäftsführer Marc Neumann. Foto: Monika Baltes

Wegberg. „Es war eine tolle Zeit, aber jetzt muss es gut sein.“ In der ihm eigenen freundlichen und besonnenen Art verabschiedete sich der bisherige Geschäftsführer der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Wegberg (SEWG), Theo Schmitz, in den Ruhestand.

Von Beginn an war er dabei. 1999 habe ihn der damalige Stadtdirektor Horst Soemers mit der Aussicht, die Umstrukturierung des Flugplatzes Wildenrath aktiv mitzugestalten, aus seinem geliebten Schul- und Kulturamt gelockt.

„Das hat mich gereizt“, erinnerte er sich. Es wurde eine Erfolgsgeschichte, die mit Zahlen zu belegen ist. Acht Baugebiete mit 216 vermarkteten Baugrundstücken, 23 verkaufte Baugrundstücke außerhalb neuer Baugebiete, 49,28 Hektar veräußerte Flächen im Gewerbe- und Industriepark Wegberg-Oval. Elf Dienstleistungsbetriebe, sechs industrielle Produktionsbetriebe und neun Handwerksbetriebe wurden im Wegberg-Oval angesiedelt, die Zahl der Arbeitsplätze dort stieg von 165 am Anfang auf derzeit 1316.

Aber auch außerhalb des Zahlenwerkes blieb die Bilanz von Theo Schmitz durchweg positiv. Er sei immer gern zur Arbeit gegangen, habe sich nach jedem Urlaub auf seinen Schreibtisch gefreut, sei gern Ansprechpartner für alle gewesen, die sich in seiner Heimatstadt niederlassen wollten.

Jetzt werde die eigene Familie mehr in seinen Mittelpunkt rücken – und Vereine, es gebe da bereits eine „SoKo Rentnerband“, verriet der Klinkumer. Und: „Ich bin ein Mensch, der ein gutes Buch genießen und die Seele baumeln lassen kann.“

Mit ihm verabschiedete sich auch der Prokurist der SEWG, Hans-Peter Wilms, in den Ruhestand. Er hatte seine Arbeitszeit bei der SEWG um ein halbes Jahr verlängert, um gemeinsam mit Theo Schmitz auszuscheiden.

Ab dem 1. Juli wird Marc Neumann (48) als Geschäftsführer die Geschicke der SEWG lenken. Er bedankte sich für ein „gut bestelltes Feld“, das er übernehmen kann. Die Vermarktung der rund 20 Hektar verfügbaren Flächen im Wegberg-Oval steht ganz oben auf seiner Prioritätenliste.

„Die neue B 221 sehe ich durchaus als Pfund, mit dem man wuchern kann.“ Die Straßenanbindung werde sich durch den Weiterbau Richtung Wassenberg noch verbessern, attraktiv sei auch der Bahnanschluss des Geländes.

Auf die Schaffung von „bezahlbarem Wohnraum“ werde er sein Augenmerk legen und die „Weiterentwicklung von Projekten“ vorantreiben. „Gelebte Willkommenskultur“ will er weiterführen, von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Vertragsabschluss.

Der Vater von zwei Söhnen lebt in Erkelenz, ist aber „mit Wegberg ganz eng verbunden“. Seit 1992 ist der Diplom-Verwaltungswirt und Diplom-Betriebswirt bei der Stadt Wegberg beschäftigt, davon 14 Jahre im Baubetriebshof, seit 2015 im Bereich Finanzwirtschaft. „Die SEWG wird immer ein offenes Ohr haben für jeden, der in Wegberg leben, arbeiten oder Arbeitsplätze schaffen will“, versprach er.

Als Vorsitzender des Aufsichtsrates der SEWG bedankte sich Bürgermeister Michael Stock bei den Ausscheidenden und wünschte dem neuen Geschäftsführer gutes Gelingen. „Guten Mutes“, wie er betonte, denn die SEWG sei gut aufgestellt.

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