Neuer Wanderführer: Das ehemalige Land ohne Grenzen entdecken

Von: hst
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Wollen gleich loswandern: Ubersetzerin Dagmar Wilmeroth (v.l.), Guido Bertemes vom Grenz-Echo-Verlag, Ubersetzerin Gerda Scholtens, Buchhändlerin Jutta Katterbach, Kirsten Moss von der Stadtbücherei Herzogenrath und Autor Frits Sprokels. Foto: Hanna Sturm

Euregio. Die Reise in die Vergangenheit ist knapp 140 Kilometer lang. So weit schlängelt sich der Herzog-Limburg-Pfad durch die Euregio, vorbei an kulturhistorischen Denkmälern und Orten, die für die Geschichte im Dreiländereck bedeutsam sind.

Aber nicht nur die Spuren der Vergangenheit, auch die gegenwärtige Schönheit dieser Region machen aus der Wanderung ein besonderes Erlebnis. Der entsprechende Wanderführer „Der Herzog-Limburg-Pfad - Eine Fernwanderung durch das alte Herzogtum Limburg” wurde jetzt in Herzogenrath vorgestellt.

Die Herzöge von Limburg herrschten seit dem 12. Jahrhundert in der Gegend rund um Herzogenrath und Kerkrade, das dortige Kloster Rolduc wurde zum Familienkloster und zur Grabeskirche der Herzöge. Der Fernwanderweg auf ihren Spuren führt in zehn Etappen vom belgischen Städtchen Limbourg-sur-Vesdre, wo die Herzöge früher residierten, über Eupen und Vaals bis zum Kloster Rolduc in Kerkrade und zur Burg Rode in Herzogenrath.

Von dort aus geht es durch das Hügelland der niederländischen Provinz Süd-Limburg über Val-Dieu und Aubel zurück nach Limbourg. Quasi am Wegesrand liegen Sehenswürdigkeiten, die alle mit dem ehemaligen Herzogtum Limburg in Verbindung stehen. Neben der detaillierten Streckenbeschreibung enthält das Buch ausführliche Hintergrundinformationen zur Historie der einzelnen Orte und Hinweise auf weitere Sehenswürdigkeiten, aber auch die Anreise mit dem Bus.

Vor einem Jahr wurde der kulturhistorische Wanderweg eröffnet. Das damals auf Niederländisch veröffentlichte Buch wurde mit einem Kulturpreis ausgezeichnet, ist nun ins Deutsche übersetzt und im Grenz-Echo-Verlag erschienen. Es ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. In der ausgearbeiteten Strecke steckt jahrelange Arbeit der Mitglieder der St. Catharinagilde von Kerkrade, die eng mit dem Kloster Rolduc verbunden sind und mit dem Wanderweg über drei Landes- und Sprachgrenzen hinweg das ehemalige Land ohne Grenzen in der heutigen Euregio wieder zum Leben erwecken wollen. Es gibt auch geführte Wanderungen.
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