Neuer Kalender bietet historische Ansichten aus Wassenberg

Von: mabie
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Wassenbergs Bürgermeister Manfred Winkens (l.) und der Vorsitzende des Heimatvereins, Sepp Becker, stellten nun den neuen Kalender mit historischen Ansichten aus der Stadt vor. Foto: Markus Bienwald

Wassenberg. Natürlich durfte Bürgermeister Manfred Winkens nicht irgendein Kalenderblatt in die Hand nehmen, um den neuen Bildkalender mit historischen Ansichten aus Wassenberg zu präsentieren. „Du musst einen mit Ophoven nehmen“, drängte Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker ihn.

Auch wenn Becker die Bilder Ophovens besonders zu mögen scheint: alle Ansichten lohnen sich. Und so dürften nicht nur Geschichtsinteressierte einen zweiten und dritten Blick riskieren.

Um die besten Bilder auszuwählen, mussten Sepp Becker und seine Heimatfreunde, darunter auch Birgelens Heimatchronist und Ehrenbürger Franz-Josef Breuer, sich durch einen ganzen Berg von Material wühlen, um am Ende etwas für jeden Monat des kommenden Jahres zu haben. „Das war nicht wenig Arbeit“, gestand Becker bei der Vorstellung des fertigen Werkes im Wassenberger Rathaus. Gelohnt hat sie sich aber in jedem Fall, und das durchaus auch in doppelter Hinsicht. „Der Verlag Kalender Manufaktur Verden ist an uns herangetreten – und gekostet hat es uns auch nichts“, so Becker weiter.

Viel Zeit investiert

Lediglich Zeit war zu investieren, schließlich war die Auswahl gewaltig. Am Ende entschieden sich alle Projektbeteiligten für ein farbiges Panorama Wassenbergs, das um das Jahr 1800 aus der Feder vom Maler J. Bennert geflossen ist, für das Titelblatt. Dort sind die vollständig erhaltene Stadtmauer mit St. Georg, dem Burgbezirk und die frühere Bleiche am heutigen Gondelweiherpark zu sehen.

Aber nicht nur farbige Blicke auf die Geschichte der Stadt sind zu entdecken, schwarz-weiß spielt auch eine Rolle bei den historischen Fotos, Stichen und Gemälden. Und so ist eine durchaus repräsentative Sammlung zusammengekommen, die teils ungewöhnliche oder schlicht gegenwärtig nicht mehr mögliche Blicke auf die Propsteikirche, Schloss Elsum, das ehemalige Vinzentinerinnenkloster und ein Panorama von Myhl bieten. „Wir sind von der Qualität des Kalenders begeistert“, schließt Becker, der die teils uralten, teils eher kleinen Vorlagen auf dem großen Kalenderformat gelungen umgesetzt sieht.

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