Neuer Hospiz-Garten soll Brücke schlagen

Von: hewi
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Im neuen Garten der Begegnung des Erkelenzer Hospizes: (v.l.) Björn Clahsen, Timo Schmitz (XII Zylinder) , Verwaltungsdirektor Jann Habbinga, Achim Lenzen (XII Zylinder) und Leiterin Ulrike Clahsen. Foto: Wichlatz
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Ulrike Clahsen (Bildmitte), Leiterin des Hospizes, freut sich mit DLRG-Ortsvorsitzenden Siegfried Siemoneit (Mitte rechts) über 4265 Euro. Foto: Passage

Erkelenz. Das Erkelenzer Hospiz hat nun auch an seinem neuen Standort an der Tenholter Straße einen „Garten der Begegnung“. Der Garten, der das Hospiz mit dem angrenzenden Krankenhaus verbindet, wurde mit einem Brunnenfest eingeweiht.

Denn der neue Garten, der Björn Clahsen und Pfleger Herbert Nellissen einige Wochen beschäftigt hat, hat auch einen Brunnen. Schlank und hoch aufgereckt steht die Säule aus aufeinandergestapelten Steinen am Einmündungsbereich zum Parkweg des Krankenhauses. „Der Brunnen war schon da, als wir noch nicht wussten, wohin wir ihn stellen wollen“, erklärte Clahsen. Nun hat er seinen Platz und lädt auch zum Verweilen ein. Denn in dem Bereich stehen auch Bänke in bunten Farben.

Dort hat auch die Skulptur „Begegnung“ des Erkelenzer Künstlers Dietmar Heinzel als Leihgabe ein neues Zuhause gefunden. Der Weg ist gepflastert, damit er auch von Menschen mit Rollstuhl oder Rollator genutzt werden kann.

Auch Verwaltungsdirektor Jann Habbinga zeigte sich begeistert von der Idee, die die volle Unterstützung der Stiftung bekommen hatte. Und Spenden, denn ohne Spenden geht beim Hospiz nichts. Die „XII Zylinder 90“ waren ebenso dabei wie die Gerderather Ortsgruppe der DLRG, die zugunsten des Hospizgartens zu einem 24-Stunden-Sponsorenschwimmen eingeladen hatte. Aber auch die Bezirksschützen und das Möbelhaus Görtz waren dabei, um die Idee vom Garten zu realisieren.

Der Garten soll auch eine Brücke darstellen zur der Welt des Hospizes. „Leben im Hospiz ist auch fröhlich“, betonte Clahsen. „Es sollte nicht nur als Ort des Sterbens und des Todes verstanden werden.“ Das Lebensende in Würde sei das Ziel der Arbeit.

Große Akzeptanz

Dass die Arbeit des Hospizes in der Bevölkerung akzeptiert wird, zeige sich auch daran, dass die Zahl der Ehrenamtler konstant hoch sei. Bei der jüngsten Informationsveranstaltung zum ehrenamtlichen Einsatz im Hospiz kamen 17 Interessenten, betonte Hospizleiterin Ulrike Clahsen. Und die seien auch sicher nötig, denn jede Hilfe werde benötigt.

Im Garten der Begegnung ist es mit Brunnen, Bänken und Kunst noch nicht getan, wie Clahsen verriet. Auf einer angrenzenden Freifläche soll in absehbarer Zeit eine Schaukel für große und kleine Nutzer aufgestellt werden. Der Garten soll für Patienten und Bewohner beider Einrichtungen gleichermaßen zum Ort der Erholung werden.

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