Neuer Dorfplatz durch viele fleißige Helfer

Von: Anna Petra Thomas
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Auf dem neuen Schachfeld wurde schon am Eröffnungstag des neuen Dorfplatzes in Hülhoven fleißig gespielt. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Hülhoven. Für die Drei-Dörfer-Gemeinschaft Eschweiler-Grebben-Hülhoven ist es zweifellos ein Highlight des Jahres. An der Alten Schule Hülhoven wurde jetzt das Außengelände nach seiner Umgestaltung als neuer Dorfplatz offiziell eingesegnet und damit seiner Bestimmung übergeben.

Peter Wennmacher, Vorsitzender des Ortsrings, stellte den Besuchern den neuen Platz zunächst vor. Der ehemalige Schulhof wurde in Richtung Hülhovener Straße erweitert und durch eine Buchenhecke abgegrenzt. Eine mobile Abtrennung aus Pflanzenkübeln und Sitzbänken teilt den Platz jetzt in eine Parkfläche und in eine Nutzfläche für Aktionen. Hier wurde sogar ein großes Schachfeld ins Pflaster eingebaut, auf dem gleich rege gespielt wurde. An das Schachfeld angrenzend ist, zusätzlich finanziert mit Spenden, ein neuer Pavillon entstanden. Er erinnert an Michael Lowis, der im vergangenen Jahr starb. Lowis war Mitgründer und langjähriger erster Vorsitzender des Ortsrings.

Der Haupteingang zum Vereinsheim einschließlich der Treppenanlage wurde ebenfalls erneuert. In diesem Bereich befindet sich auch der neue Bouleplatz. Schließlich wurden mehrere Versorgungsstationen für Strom, Wasser und Abwasser installiert. „In mühevoller Kleinarbeit wurde von vielen fleißigen und natürlich ehrenamtlichen Helfern ein toller Platz geschaffen, der viele Möglichkeiten für die Ortsvereine und Nutzer der ‚Alten Schule Hülhoven‘ bietet“, erklärte Wennmacher. Ein besonderer Dank ging an Bürgermeister Wolfgang Dieder für die Bereitstellung der finanziellen Mittel durch die Stadt, die sich auf 102.500 Euro beliefen und an Johannes Rongen, Mitarbeiter des städtischen Amtes für Gebäudewirtschaft. Er habe nicht nur die Bauleitung innegehabt, sondern die vielen ehrenamtlichen Helfer auch fachkundig angeleitet, erklärte der Vorsitzende.

Dieder lobte in seiner Ansprache das Engagement der Bürger aus der Drei-Dörfer-Gemeinschaft für dieses Projekt. Eine Verwirklichung solcher Projekte in den Dörfern sei nur unter Beteiligung der Bürger möglich, betonte er. Um das Ausmaß der Umbauaktion etwas anschaulicher zu machen, nannte der Bürgermeister einige Zahlen: In den gut zwei Jahren Bauzeit wurden 350 Quadratmeter Grünflächen gesäubert und gemulcht, 800 Tonnen RCL, Kalksteinsplitt und Kies verbaut und 1150 Quadratmeter Pflaster verlegt, was etwa 50.000 einzelnen Pflastersteinen entspricht. In insgesamt 90 Meter Ver- und Entsorgungsgräben verschwanden 250 Meter Kabel, die Wasserleitung und Kanalrohre. Es entstanden eine 70 Meter lange Buchenhecke und insgesamt 15 Meter Sitzbänke zum Verweilen. „Ich würde meinen Hut vor Ihnen ziehen, wenn ich einen auf hätte“, erklärte Dieder und zollte den Ehrenamtlern so seinen Respekt für ihren Einsatz.

Die Pfarrer Hans Schmitz und Sebastian Walde segneten den Platz zum Abschluss der offiziellen Eröffnungsfeier ein, bevor eine Gruppe von Kindern der Grundschule Grebben die Besucher mit einem Singspiel erfreute. Für das leibliche Wohl sorgten die Mitglieder des Ortsrings.

Fotoausstellung zeigt Arbeiten

Neben einer Fotoausstellung, die noch einmal die Arbeiten auf dem Platz Revue passieren ließ, war vor allem das Unterhaltungsprogramm für die Kinder groß. So war die AWO-Ortsgruppe Oberbruch mit dem Spielmobil angereist. Der Kindergarten „Tricolino“ bot Bastel- und Malvorlagen sowie Kinderschminken an. Am Stand der Löschgruppe Oberbruch konnten die Kinder an einer Spritzwand sogar ihre Fähigkeiten als Feuerwehrleute testen. Und auch ein Ford aus den 1930er-Jahren konnte nicht nur bestaunt werden.

„Die erste Veranstaltung ist gelungen. Der Platz hat seine Bewährungsprobe bestanden, und die Mühen der Helfer haben sich gelohnt“, befand Wennmacher zum Abschluss eines ereignisreichen Tages mit großem Dank an alle, die auch beim Fest mit angepackt hatten.

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