Neue Struktur hat positiven Effekt im Krankenhaus

Von: Helmut Wichlatz
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Personal aufgestockt: Dr. Peter Bertram (l.), neuer Oberarzt für Allgemeinchirurgie, und Chefarzt Dr. Raphael Rosch. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Die Differenzierung des chirurgischen Angebotes und die Aufteilung in zwei Kliniken habe sich für das Erkelenzer Krankenhaus als gute Entscheidung erwiesen, heißt es nun in einer ersten Bilanz. Dr. Michael Zander leitet die Unfallchirurgie und Dr. Raphael Rosch die abgespaltete Allgemein- und Viszeralchirurgie. Beide Klinikleiter ziehen ein positives Fazit.

Einhergegangen war die Erweiterung mit einer personellen Aufstockung, die nun mit der Anstellung des Chirurgen Dr. Peter Bertram in eine neue Runde geht. Bertram ist als neuer Oberarzt für die Allgemeinchirurgie zuständig und hat schon an der Aachener Uniklinik und als Oberarzt am Mönchengladbacher Bethesda sowie als Chefarzt am Schleidener St.-Antonius-Krankenhaus gearbeitet.

Rosch betont, dass der neue Chirurg sowohl große Erfahrungen in der klassischen als auch in der minimalinvasiven Chirurgie habe. Somit sei er auch eine Bereicherung für die Arbeit im interdisziplinären Darmzentrum.

„Die neuen Kollegen kommen an“, betont auch Chefarzt Dr. Zander. In der Unfallchirurgie hatte man bereits zu Beginn des Jahres mit den beiden Medizinern Claude Waltking und Georgios Spyrou Fachärzte für Orthopädie gewonnen, die im Bereich der Fußchirurgie und der arthroskopischen Eingriffe in Schulter- und Kniegelenken für steigende Patientenzahlen sorgen konnten.

Der Bereich der Arbeitsunfälle habe sich mit rund 3500 Patienten in diesem Jahr zu einem Behandlungsschwerpunkt der Unfallchirurgie entwickelt. Im Bereich der Handchirurgie hat Dr. Franz Jostkleigrewe für einige Erleichterung der hiesigen Patienten gesorgt. „Die Handchirurgie vor Ort ist gerade angesichts der demografischen Entwicklung und der damit einhergehenden Häufung an Fällen sinnvoll“, sagt Zander. Bislang mussten die Patienten für Handchirurgie bis nach Duisburg fahren, wo Jostkleigrewe bis zum Ruhestand an der Unfallklinik in Duisburg-Buchholz praktizierte. Als aktiver Ruheständler arbeitet der Spezialist einen Tag pro Woche in Erkelenz.

Verwaltungsdirektor zufrieden

Eine Diversifizierung der Sprechstunden in fünf Unterbereiche zusätzlich zu den Chefarzt-Sprechstunden helfe darüber hinaus, die Fälle thematisch zu kanalisieren und schneller zu behandeln. Verwaltungsdirektor Jann Habbinga zeigt sich zufrieden damit, dass die Angebote von der Bevölkerung positiv angenommen werden. Der Zulauf bei den Sprechstunden belege dies eindrucksvoll.

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