Neue Räume und mehr Platz: Hospiz zieht im Herbst um

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Neue Heimat in neuen Räumen für das Hospiz: Die Einrichtung wird ihr bisheriges Zuhause an der Goswinstraße verlassen. Foto: Koenigs

Erkelenz. Das Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung, das derzeit noch auf einer Etage im ehemaligen Schwesterwohnheim an der Goswinstraße untergebracht ist, wird in neue Räume umziehen. Entstehen soll das neue Hospiz im Medizinischen Zentrum neben dem Hermann-Josef-Krankenhaus. Diese Entscheidung hat das Kuratorium der Hermann-Josef-Stiftung getroffen.

Das Hospiz besteht seit dem Jahr 2000 und hat derzeit elf Bewohnerplätze. In den Jahren seines Bestehens wurden insgesamt 1637 Bewohner in ihrem letzten Lebensabschnitt betreut. Es habe sich immer mehr gezeigt, dass die Räumlichkeiten des Hospizes nicht mehr auskömmlich sind, begründet die Stiftung ihre Entscheidung. Dies hänge damit zusammen, dass einmal der Anspruch der Bewohner in den vergangenen Jahren gestiegen ist, aber auch damit, dass die Krankheitsbilder immer schwerwiegender werden. Hinzu gekommen ist auch eine verstärkte Betreuung und Begleitung der Angehörigen.

Insgesamt werden in den neuen Räumen 720 Quadratmeter für die Arbeit des Hospizes zur Verfügung stehen. Aufgrund der immer höheren Nachfrage wird die Bettenzahl von 11 auf 13 erhöht. Jedes Bewohnerzimmer verfügt über ein eigenes Bad. Darüber hinaus wird es Gemeinschaftsräume und auch ein Wohnzimmer, das von allen Bewohnern genutzt werden kann, geben.

„Damit wird die Hermann-Josef-Stiftung den Aufgaben der Zukunft gerecht, denn die Tatsache, dass es immer mehr alleinstehende Menschen gibt, die in ihrer letzten Lebensphase einer Begleitung durch ein Hospiz bedürfen, macht den Neubau des Hospizes notwendig“, sagt Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz. Die Arbeiten sollen im Frühjahr beginnen und im Herbst abgeschlossen sein.

Salz betont: „Mit dem neuen Hospiz, das bereits jetzt einen festen Stand in der Bevölkerung des Kreises Heinsberg hat, wird auch in Zukunft eine menschliche und von hoher Qualität geprägte Betreuung der Bewohner des Kreises Heinsberg in ihrem letzten Lebensabschnitt gegeben sein.“

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