Neue Räume für Hospizdienst Regenbogen

Von: Günter Passage
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Freude bei den Verantwortlichen des ökumenischen ambulanten Hospizdienstes „Regenbogen“ Susanne Hoeren, Vorsitzender Georg Wiefels sowie dessen Stellvertreterin Elke Moll-Joachims (von li. nach re.) nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten. Foto: Günter Passage

Wassenberg. Im Jahre 2006 aus der Taufe gehoben, wurde es nun für den Wassenberger ökumenische ambulante Hospizdienst Regenbogen erforderlich, in neue und größere Räume umzuziehen. Von Beginn an mit dabei ist Susanne Hoeren, die alle Aktionen koordiniert und leitet.

An der Roermonder-straße 58, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wassenberger Innenstadt, fanden die 50, allesamt ehrenamtlichen Helfer, eine neue Heimstadt.

Innerhalb der 120 Quadaratmeter befinden sich neben einem Büro alle Räume, die eine pietätvolle Sterbe- und Trauerbegleitung ermöglichen. Besonders vorteilhaft ist, dass nun alle Angebote zentral in der neuen Anlaufstelle angeboten werden können.

Nach der Einweihung durch Pfarrer Thomas Wieners begrüßte Georg Wiefels, Vorsitzender des Hospizdienstes Regenbogen, die zahlreichen Gäste. Unter ihnen Wassenbergs früherer Pfarrer Herman Josef Schaagen, seinerzeit Mitbegründer dieser sozialen Einrichtung. „Von anfänglich 30 Beratungen, ist die Zahl nun auf 150 angestiegen“, wies Vorsitzender Wiefels auf die vielfältigen Angebote hin, die sich nun unter einem Dach befinden.

Neben Beratungsgespräche der palliativen Begleitung beinhaltete das Angebot vielfältige Trauerangebote für Erwachsene. In Kooperation mit der Organisation „Schatzsucher“ werden Kinder und Jugendliche, wie auch Trauergruppen betreut und beraten.

Außerdem werden künftige Hospizhelfer und Helferinnen in umfangreichen Seminaren, einschließlich eines Praktikums in einem Seniorenheim, auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet.

„Neben der kleinen finanziellen Unterstützungen von der Krankenkasse, sind wir allerdings ständig auf Spenden angewiesen“, weist Eberhard Sirges, Vorstandsmitglied und Sprecher der Vereinigung Regenbogen, darauf hin, dass ein Überleben der Vereinigung ohne Spende nicht möglich ist.

Erreichbar ist der ökumenische ambulante Hospizdienst Regenbogen unter Telefon 02432/939679 oder Telefon 02432/8939550. Sprechzeiten werden montags und freitags von 14.30 bis 17 Uhr angeboten.

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