Neue Parkautomaten: 60 Cent pro Stunde

Von: mb
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Parken in Wegberg: Bald werden Gebühren fällig. Foto: Monika Baltes

Wegberg. „Die Kuh muss vom Eis“, mahnte der CDU-Fraktionsvorsitzende Georg Gellissen. Recht hatte er. Endlose Diskussionen sind darüber geführt worden, etliche Anfragen beantwortet, mehrere Pläne aufgestellt worden, Ausschüsse und Rat haben sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt: die Parkraumbewirtschaftung in Wegberg.

Und auch in der jüngsten Ratssitzung schien zunächst kein Ende der unendlichen Geschichte in Sicht.

Auf mehrere unterschiedliche Modelle war das Thema angewachsen. Die Freien Wähler wollten zudem auf das gebührenpflichtige Parken in Wegberg ganz verzichten und stattdessen ab dem nächsten Jahr die Stelle des Technischen Beigeordneten streichen. Der bisherige Amtsinhaber Rudolf Fabry geht dann in den Ruhestand.

Die CDU trauerte ihrem „Tagesticket“ nach, das aus rechtlichen Gründen nicht zu verwirklichen ist und schlug vor, am Burgparkplatz nur in der Zeit von 8 bis 13 Uhr Gebühren zu verlangen und den Nachmittag kostenfrei zu lassen. Dass die Parkplätze in Wegberg gebührenpflichtig werden, daran bestand kein Zweifel. Aber für welche Parkplätze künftig Gebühren gezahlt werden müssen, daran entzündete sich die Diskussion immer wieder neu. Dreh- und Angelpunkt der Überlegungen waren dabei die Parkplätze Schwalmaue und Burgparkplatz. Christiane Merz-Valsamidis (Grüne) beantragte schließlich eine Sitzungsunterbrechung zur Beratung.

Und nach gut 20 Minuten Unterbrechung herrschte endlich Einigkeit. Grundsätzlich wird das Parken in der Innenstadt gebührenpflichtig. Ausgenommen davon sind die Parkplätze am Gelderner Weg (59 Plätze), an Venloer Straße (62), Martin-Luther-Str. (16) an der St.-Antonius-Klinik (rund 80), zudem 29 von 106 Parkplätzen auf der Schwalmaue und 25 der 106 Plätze auf dem Burgparkplatz sowie die Rasengitterfläche am Forum.

Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr soll eine Parkscheinpflicht bestehen (60 Cent pro Stunde), davon ausgenommen werden das Wochenende und Feiertage. Die sogenannte „Brötchentaste“ soll den schnellen Einkauf bis zu 15 Minuten ohne Parkgebühren ermöglichen. 36.000 Euro sollen im Einführungsjahr 2016 erwirtschaftet werden. 55.000 Euro werden die geplanten 13 Automaten kosten, zuzüglich der entsprechenden Verkehrsbeschilderung von geschätzten 800 Euro. Die jährlichen Betriebskosten werden mit 1950 Euro veranschlagt.

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