Neue Bausteine für die Kulturmetropole

Von: hewi
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Volles Programm: „Hückelhoven macht Kultur“ – auch in diesem Jahr wieder mit großartigen Künstlern in der Aula

Hückelhoven. Jürgen Laaser hat eine Mission. Er will Hückelhoven zu einer der ersten Adressen in der Region machen, wenn es um Kultur geht. Dabei hat er nicht nur die Stadt als Unterstützer gefunden. Auch Sponsoren aus der Wirtschaft springen immer wieder ein, wenn Laaser einen der großen Fische des Showgeschäfts an der Angel hat.

Neben Laaser legt sich auch der Comedian und Krimiautor Christian Macharski gehörig ins Zeug, um ein Kulturprogramm nach Hückelhoven zu holen, das sich sehen lassen kann.

Im vergangenen Jahr waren dies unter anderem Hagen Rether, Tony Mono und die Kölschrock-Legende Tommy Engel. Einige der Künstler könnten ohne die direkte Unterstützung durch zuverlässige Kooperationspartner nicht nach Hückelhoven geholt werden, das wird Laaser nicht müde zu betonen.

Letzter Genesis-Frontmann

Und es stimmt. „In Hückelhoven kann man für eine Eintrittskarte keine 50 Euro verlangen“, weiß der Kulturveranstalter „Meine magische Grenze sind 400 Karten“, erklärt Laaser. „Wenn ich die überschritten habe, wird es zumindest kein Verlust.“

Die mittlerweile vierte Auflage der Veranstaltungsreihe „Hückelhoven macht Kultur“ startete im Dezember mit der Revue „Sweet Soul Music“ und einen Feuerwerk der Hits und großen Gefühle. Weiter geht es mit einer lebenden Rocklegende. Der Waliser Ray Wilson war der letzte Frontmann von Genesis und ist dem rockaffinen Publikum vor allem als exzellenter Livemusiker und Songwriter bekannt. Am 16. März macht er in der Aula Station.

Im Gepäck hat er dann nicht nur viele eigene Hits und einige von Phil Collins und Peter Gabriel sowie zwei Geigerinnen, die eine Sünde wert wären. Er präsentiert die Lieder unplugged und mit einem gehörigen Hauch Klassik, also auch für bekennende Genesis-Fans noch eine Herausforderung.

Mit seinem zweiten Projekt in diesem Jahr wagt sich Laaser auf unbekanntes Terrain. Denn ob der WDR-Moderator, Unterhaltungskünstler und Musikprofessor Götz Alsmann in der Region ein großes Publikum hat, weiß er nicht. Alsmanns neues Tourprogramm „Broadway“ wird am 31. Oktober in der Aula eine Vorpremiere feiern. Auch hier setzt Laaser auf die Wirkung des Namens über die Grenzen der Stadt hinaus. Schon in der Vergangenheit lockten die Events in der Aula auch viele Zuschauer aus den umliegenden Kommunen nach Hückelhoven.

Auch Romulus Timar vom Stadtmarketing zeigte sich bei der Präsentation der beiden Termine überzeugt, dass das Angebot vom Publikum angenommen wird. „Die Mischung ist gut und die Partner sind hochmotiviert“, fasste er den Ist-Zustand zusammen. „Das kann nicht schiefgehen.“

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