Neubau der Volksbank prägt Gesicht der Stadt

Von: Helmut Wichlatz
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Heinz-Peter Körrenz, Rainer Corsten und Dr. Veit Luxem (v.l.) sind zuversichtlich, dass man Anfang kommenden Jahres den Neubau am Konrad-Adenauer-Platz in Erkelenz beziehen kann. Fotos (2): Koenigs Foto: Koenigs
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Auf knapp 1000 Quadratmetern entsteht neben dem Altbau ein moderner Bau.

Erkelenz. Seit Monaten wächst er und nimmt langsam erkennbar Gestalt an: Der Neubau der Volksbank am Konrad-Adenauer-Platz entsteht mit geothermischer Anlage im Keller. Die Kosten belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro.

Auf knapp 1000 Quadratmetern entsteht neben dem Altbau ein moderner Bau, bei dem die Auftraggeber und der Architekt auch auf moderne Energiegewinnung setzen. Im Keller, gleich neben der Tiefgarage ist das Herz des Neubaus.

Die geothermische Anlage ist in der Lage durch Erdwärme das Gebäude zu erwärmen oder im Sommer auch erträglich abzukühlen. Rund 70 Prozent des Energiebedarfs können auf diese Weise gedeckt werden. „Der energetische Aspekt hat schon bei den ersten Überlegungen eine große Rolle gespielt“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Veit Luxem im Rahmen einer Baubegehung.

Ein weiterer Asket bei der Planung und anschließenden Ausschreibung war, dass die Gewerke wenn möglich von Dienstleistern aus der Region abgedeckt werden sollten. Auch hier konnten zwei Drittel der Aufträge an regionale Anbieter vergeben werden.

Wenn man durch den Bau geht, kann man sich kaum vorstellen, dass dort in wenigen Monaten schon der ganz normale Bankbetrieb aufgenommen werden soll. Denn noch liegt alles voller Kabeln und Rohren und die Trennwände zwischen den einzelnen Büros muss man sich in einigen Etagen noch denken.

Trotzdem werde das Bauziel eingehalten, erklärte Luxem. Die Baustelle wird Tag und Nacht bewacht, denn Diebstahl von Kabeln oder anderen Baumaterialien könnte den baufortschritt beeinträchtigen. Geklaut wurde trotzdem schon, und zwar einige der großformatigen Bilder, die den Bauzaun schmücken. „Sie scheinen wohl einen Liebhaber gefunden zu haben“, so Luxem.

Wie jeder gute Bauherr haben natürlich Luxem und seine Kollegen auch die Kosten fest im Blick. „Bisher liegen wir noch im Rahmen des Budgets und hoffen auch, dass das so bleibt“, betont er. Geplant wurde mit einer Gesamtbausumme von rund 17 Millionen Euro. Davon entfallen rund 12,5 Millionen auf den Neubau und 4,5 Millionen auf die Renovierung, Sanierung und den teilweisen Rückbau des Altgebäudes.

Der Winter hatte den Zeitplan etwas durcheinander gebracht. Trotzdem hält man an dem Ziel fest, dass mit dem Umzug des Schalterbereichs vom Altbau in den Neubau im Dezember begonnen werden kann. Im Januar kann dann der Schalterbetrieb an neuer Stelle aufgenommen werden. Dann kann die Arbeit im Altbau beginnen, die voraussichtlich im Mai 2014 abgeschlossen sein wird.

Dann werden auch die Mitarbeiter, die derzeit in Wegberg ihr Zwischenquartier bezogen haben, wieder nach Erkelenz kommen. Letztendlich sollen am Konrad-Adenauer-Platz rund 150 Arbeitsplätze entstehen. Der Befürchtung, dass die Wegberger Filiale kurz über lang geschlossen würde, tritt Luxem entschieden entgegen. „Wegberg ist und bleibt die größte Geschäftsstelle neben Erkelenz“, betont er. „Und daran wird sich auch nichts ändern.“

Wenn die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, werden rund 17.000 Kubikmeter umbaut sein und insgesamt 2500 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche geschaffen sein. Zusammen mit den rund 1800 Quadratmetern des Altbaus werden dann an die 4300 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Marketingmann Peter Körrenz kann sich noch erinnern, als der heutige Neubau vor rund 40 Jahren neu gebaut wurde. Auch damals hatte die Volksbank einen für die damalige Zeit modernen Bau bezogen, aus dem sie im Laufe der Jahre herausgewachsen ist.

Für Bauherrn Veit Luxem kann es nicht schnell genug gehen. „Die Ausschreibung des geplanten Baus haben wir vor drei Jahren gehabt“, hebt er hervor. „Jetzt kann es langsam zum Ende kommen.“

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