Neu in Hückelhoven: Pater Okwuru stellt sich vor

Von: koe
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Pater Dr. Christian Okwuru freut sich auf seine neue Aufgabe als Pfarrvikar in der Gemeinschaft der Gemeinden von Hückelhoven. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. Seine Einführungsmesse in der Pfarre Sankt Johannes der Täufer in Ratheim war sehr gut besucht. Hierüber freute sich der neue Pfarrvikar ,Pater Dr. Christian Okwuru besonders. Viele Gläubige der Gemeinschaft der Gemeinden von Hückelhoven wollten dabei sein, als der neue Geistliche sich an seinem neuen Wirkungskreis vorstellte.

Er freue sich auf die neuen Aufgaben, die auf ihn zukommen werden, sagte Pater Okwuru im Verlauf der Einführungsmesse, und er werde sich bemühen, sein Bestes zu geben. Er bat die Gläubigen, ihn so aufzunehmen, wie er sei, mit all seinen guten Seiten, aber auch mit seinen Unvollkommenheiten.

Geboren in Nigeria

Für sein geistliches Wirken in der Gemeinschaft der Gemeinden in Hückelhoven wünschte er sich, möglichst viele Gläubige persönlich kennenzulernen. Die Ernennungsurkunde überreichte dem neuen Geistlichen in der Gemeinschaft der Gemeinden Diakon Heinz Brand aus Brachelen. Nach der Messe fand im Pfarrheim ein gemeinsames Frühstück. Pater Dr. Christian Okwuru wurde in Nigeria geboren und wuchs als Mitglied des Ibo-Stammes in Nunya-Isuikuato, einer Stadt im Südwesten des Landes im Bundesstatt Abia-State auf.

Er ist der jüngste von sechs Geschwistern, besuchte die High School und schloss diese mit dem afrikanischen Abitur ab. Nach einem Jahr Noviziat in einem Orden studierte er an einem Priesterseminar acht Jahre lang Philosophie und Theologie. Am 22. Juli 2000 wurde er zum Priester geweiht. Nach fünf Jahren in Nigeria als Generalsekretär seines Ordens und als Schulleiter des Gymnasiums begann Pater Okwuru im Jahre 2005 im belgischen Leuven das Studium des Kirchenrechtes.

Er promovierte 2011 und trat ein Jahr später seinen Dienst als Priester und Seelsorger in der Pfarrei St. Rochus Zweifall und den umliegenden Gemeinden an. Jetzt ist er ins Ratheimer Pfarrhaus eingezogen, wo über viele Jahre Pastor Klaus Jansen gewohnt hat.

Eine Flüchtlingsfamilie aus seiner Heimat Nigeria hat er auch schon getroffen. Mit ihr kann er in einem afrikanischen Dialekt sprechen, zumal die Flüchtlingsfamilie aus seiner Geburtsstadt kommt. Bald wird er die nigerianischen Kinder der Familie taufen.

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