Naturschutzgebiet „Im Hohbruch“: Blässgänse futtern sich Speck an

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Nach Nabu-Angaben lassen sich die Gänse am besten aus der Deckung heraus und mit einem ausreichenden Abstand von circa 200 Metern beobachten.

Selfkant. Es sind vorwiegend Blässgänse, die das Objektiv des Fotografen im Naturschutzgebiet „Im Hohbruch“ bei Schalbruch eingefangen hat. Die meisten Gänse äsen friedlich, doch einige haben die Hälse gereckt und halten Wache.

Nähert sich Gefahr, dann stoßen sie einen lauten Warnruf aus. In den vergangenen Wochen konnten nach Angaben des Naturschutzbundes Nabu regelmäßig bei Schalbruch überwinternde Gänse beobachtet werden. Bis zu 2500 Saat- und Blässgänse wurden gezählt. Nach Nabu-Angaben lassen sich die Gänse am besten aus der Deckung heraus und mit einem ausreichenden Abstand von circa 200 Metern beobachten.

Zufällig vorbeikommende Spaziergänger sollten aber nicht auf offener Fläche stehen bleiben, sondern ganz normal weitergehen, damit die Gänse nicht aufgeschreckt werden. Unnötiges Auffliegen bei solch schweren Tieren verschwende Energie und lasse Fettreserven schwinden, die die Vögel für ihren Flug im Frühjahr zu den Brutgebieten in Sibirien dringend benötigen.

Nicht nur dieses Naturschauspiel unterstreiche das einmalige ökologische Potenzial des Bruchgebietes zwischen Schalbruch, Isenbruch und dem niederländischen Susteren, betont der Naturschutzbund.

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