Narren im Wechselbad: Sonne und eiskalte Füße

Von: hewi
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Mit der alten Dampflok Emma war die Hückelhovener Feuerwehr im Zug unterwegs. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Der 18. Rosenmontagszug in Hückelhoven bot den Jecken Sonnenschein und kalte Füße. Trotzdem ließen sie sich nicht abschrecken und säumten den Zugweg in Scharen.

Pünktlich um 12. 11 Uhr nahm der Zug an der Dinstühlerstraße unter den wachsamen Augen des Zugleiters Franz Jansen Aufstellung. Von dort aus setzten sich die 31 Gruppen zu Fuß und in ihren prächtigen Motivwagen über den Markt und die Haagstraße in Bewegung.

Am Markt wurden die Gruppen einzeln und jeweils mit einem fröhlichen Liedchen begrüßt. Allen voran rollte die HKG mit dem Jugendelferrat und den „Staat„se Wievern”. Ihnen folgte ein Mottowagen zum Thema Moulin Rouge” und Haus Schnorrenberg war ebenso dabei wie die Kleingladbacher Wohnstätte.

Komplett vom anderen Stern

Die Freiwillige Feuerwehr setzte auf Dampfkraft und ihre selbstgebaute Lokomotive. Das Schaufenberger Refugio war „komplett vom anderen Stern”, während die Frauengemeinschaft St. Lambertus auf ein buntes und wildes Durcheinander an Kostümen setzte. Die Doverener KG Tipp war mit dem Elferrat und den Marketenderinnen vertreten.

Die Unverwüstlichen hatten sich die glatten Steine der Parkhofstraße zum Thema gemacht, während die Frauengemeinschaft St. Barbara als Fred Feuerstein und Konsorten unterwegs war. Die Theatergruppe Märchenbengel war mit vielen Kindern und in märchenhaften Kostümen dabei.

Die HKG hatte gleich acht Gruppen ins Rennen geschickt. Nach den Garden und Mariechen Sarah sowie dem aktuellen Tanzpaar der HKG reihten sich der Elferrat, die Tanzgarden und natürlich der Prinzenwagen mit den Tollitäten Norbert I. und Sybille I. in den närrischen Zug ein. Das Prinzenpaar ließ sich ausgelassen mit „HKG ol” feiern.

Auflösung am Elferrat vorbei

Von der Haagstraße aus ging es auf die Parkhofstraße, wo die meisten Jecken warteten. Nach einem Abstecher in die Siedlung und am Hallenbad vorbei, landete der Zug wieder auf der Dinstühlerstraße, bevor er sich nach der abschließenden Parade am Elferrat vorbei am Markt auflöste. Dann mussten sich einige Jecken auch schon sputen, denn hinter der Bahn in Hilfarth wartete der nächste Zug auf sie.
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