Nachspiel in der Ratssitzung: Thema „Eingangsklassen“ diskutiert

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Heinsberg. Das Thema Eingangsklassengröße an den Heinsberger Grundschulen hatte in der letzten Ratssitzung noch ein Nachspiel. Während die SPD bereits im Schul- und Kulturausschuss mit ihrem Antrag gescheitert war, der die Erhöhung der Klassenstärke von 23 auf 25 an den GL-Schulen für gemeinsames Lernen mit Kindern, die eine besondere Förderung benötigen, im Schuljahr 2017/2018 kippen sollte, ging nun Guido Rütten von der CDU noch einmal ins Detail.

Wirklich glücklich und zufrieden waren die Fraktionen schon im Schul- und Kulturausschuss nicht über die Entscheidung gewesen, da der Rat ja im September des Jahres 2013 eben nicht ohne Grund die 23er-Regelung beschlossen hatte. „Ausnahmsweise“ könne aber nur auf diese Weise eine angemessene Verteilung der Eingangsklassen erfolgen, hatten CDU und Verwaltung erklärt.

Zwei wichtige Aspekte gebe es daher zu beachten, erklärte Rütten: „ Erstens, der Entschluss betrifft die GL-Schule Oberbruch gar nicht. Dort wird es zwei Klassen geben, die sogar deutlich unter 23 Schülern liegen werden.

In der GL-Schule Kirchhoven wird voraussichtlich kein Kind mit Förderbedarf in der Eingangsklasse beschult, somit auch kein Problem. Nur in der GL-Schule Heinsberg wird die Schülerzahl tatsächlich bei 25 liegen. Und zweitens: Zu diesem Vorschlag des Schulrates wurde von den betreffenden Schulleitungen Einverständnis signalisiert.“

Es liegen derzeit 362 Anmeldungen vor. Die Schulleitungen prognostizierten bei 18 Schülern eine spätere Einschulung oder eine Beschulung in der Förderschule, erklärte Rütten. Treffe die Prognose bei den 18 Schülern zu, dann sinke die Gesamtzahl der zu erwartenden Erstklässler auf 344.

„Nach dem vorgegebenen Verteilungsschlüssel ergibt sich damit die Bildung von 15 Eingangsklassen. Dass mit dieser Zahl in der Grundschule Heinsberg nur vier Klassen gebildet werden können und damit die Klassenstärke auf 25 Schüler angehoben wird, ist für uns deshalb zu akzeptieren, weil insgesamt voraussichtlich nur drei Schüler mit Förderbedarf in dem Jahrgang sein werden.“

Da bei dieser relativ kleinen Anzahl von drei GL-Kindern bei einer vierzügigen Schule die Durchführung des Unterrichts als leistbar erscheine, blieb die CDU bei ihrer Ablehnung des SPD-Antrages.

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