Nach fünf Jahren wieder ein Narrenzug in Heinsberg

Von: anna
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Natürlich soll es in diesem Jahr in der City wieder Kamelle regnen, auch vom Wagen der Prinzengarde des HKV. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Nach fünf Jahren ist es wieder soweit: Pünktlich ab 12.11 Uhr soll am Tulpensonntag, 26. Februar, wieder ein Karnevalszug durch die Heinsberger Innenstadt rollen. Veranstaltet wird er vom Komitee Heinsberger Karneval, dessen Einladung zum Zug elf Karnevalsgesellschaften der Stadt folgen werden.

Nur die Randerather Grasbürger sind nicht dabei, weil sie schon am frühen Nachmittag selbst ihren Zug haben.

Aufgrund höherer Sicherheitsanforderungen nimmt der Zug in diesem Jahr eine neue Route, wie der neue Zugführer Axel Jakobs im Gespräch mit unserer Zeitung erläuterte. Vor allem wird der Zug nicht mehr durch den Torbogen führen. „Der Torbogen steht nicht gerade zur Straße“, erklärt er das Problem für die großen Wagen bei der bisherigen Durchfahrt.

Wie gewohnt wird sich der Zug ab 10 Uhr mit Anfahrt über die Siemensstraße in der Valkenburger Straße aufstellen. Von dort führt er am Marktplatz vorbei über die Liecker Straße, die Apfel-, Rathaus- und Gangolfusstraße zur Westpromenade, von dort weiter über die Linderner und Sittarder Straße, die Erzbischof-Philipp- und die Hochstraße wieder bis zum Markt, wo er sich dann auflöst. Neben den bekannten Wagenengeln, je sechs pro Fahrzeug, müsse auf den Motivwagen auch ein eigener Brandschutz vorhanden sein und der Lärmschutz, maximal 90 Dezibel, beachtet werden, so Jakobs. Sanitätsstationen werden auf dem Marktplatz, dem Rathausplatz und auf dem Parkplatz an der Josefstraße gegenüber der evangelischen Kirche eingerichtet.

Erstmals kommt beim Zug in diesem Jahr der Stadtprinz nicht vom Heinsberger Karnevalsverein (HKV), sondern mit Elmar I. und Michaela (Dohmen) vom Schafhausener Karnevalsverein (SKV). Daher werden in diesem Jahr besonders viele Teilnehmer aus Schafhausen beim Zug erwartet. Wer sich noch anmelden möchte für den Zug, kann dies noch bis zum 1. Februar tun mit einem Formular, das auf der Internetseite des KHK zur Verfügung steht: www.komitee-heinsberger-karneval.de.

Anwohner der Straßen, durch die der Zug rollt, sollten beachten, dass ab morgens 8 Uhr in allen Straßen Parkverbot gilt. Besucher des Zuges können alle öffentlichen Parkplätze kostenfrei nutzen. Ein Tipp: Auch auf der Strecke zwischen der Sittarder Straße und der Hochstraße, also auf der Linderner und der Erzbischof-Philipp-Straße, wird es sicher Kamelle geben. „Ich würde mich freuen, wenn auch dieser Teil des Zugweges bevölkert wäre“, sagt Jakobs. Nur dank zahlreicher Sponsoren ist der Zug übrigens auch in diesem Jahr wieder finanziell gesichert. Allerdings seien die Spenden wie bei nahezu allen Vereinen leider rückläufig, räumte Komitee-Vorsitzender Wolfgang Weintz ein.

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