Nach 40 Jahren im Rettungsdienst: Arno Buschmann geht in den Ruhestand

Von: CUH
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Ruhestand nach 40 Jahren im Rettungsdienst: Arno Buschmann hat in seiner Zeit bei DRK und Maltesern viel erlebt. Foto: CUH
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Heinsberg. Das schafft längst nicht jeder: Arno Buschmann ist seit 40 Jahren im Rettungsdienst. Für ihn war es zunächst ein ganz normaler Arbeitstag. Zumindest bis kurz vor Dienstschluss. Dann wurde es plötzlich laut auf dem Gelände von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Ein großes Aufgebot an Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeugen rückte an. Vorneweg ein alter Krankenwagen, ein Opel Blitz, mit dem Arno Buschmann Anfang der 70er Jahre gefahren ist.

Zwischenzeitlich hat sich im Rettungswesen viel getan. Arno Buschmann hat all diese Veränderungen miterlebt. Er trat als ehrenamtlicher Helfer bereits im Mai 1968 in das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Bereitschaft Ratheim ein.

Neben dem Rettungsdienst hat er auch die Reparatur- und Wartungsarbeiten an den Fahrgestellen und Krankentragen übernommen.

Buschmann hat in den vergangenen 40 Jahren viel erlebt. Schönes und Schlimmes. Das wohl Schlimmste, was einer Einsatzkraft geschehen kann, ereilte Arno Buschmann im April 1977. Damals wurde er gegen 4 Uhr morgens zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ein Fahrzeug war gegen einen Baum geprallt, und er versuchte, den Fahrer aus dem Wrack zu befreien. Dabei stellte er fest, dass es sich um seinen Bruder handelte, für den jede Hilfe zu spät kam. Seinen Dienst hat er an diesem Tag trotzdem weitergeführt.

Schwer zu schaffen machte ihm die Kündigung beim DRK und die daraus resultierende Neueinstellung beim Malteser Hilfsdienst. Die Umstellung brachte für den erfahrenen Rettungsdienstler erhebliche Lohneinbußen.

Jetzt freut er sich auf den Ruhestand, in den er allerdings erst nach einer Abschiedsparty entlassen wurde.

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