Myhler Friedhof: Förderverein ermöglicht Büsten-Projekt

Von: Johannes Bindels
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Thomas Wieners (l.) dankte dem Künstler Hans-Georg Fabry für die Erläuterungen zur neu eingesegneten Büste des heiligen Pfarrers von Ars an den Priestergrabstätten auf dem Friedhof in Myhl. Foto: Johannes Bindels

Wassenberg-Myhl. Eine Gruppe Pfarrangehörige hatte sich an den Priestergrabstätten auf dem Friedhof in Myhl eingefunden. Mit der Einsegnung einer Büste des heiligen Pfarrers von Ars durch Propst Thomas Wieners fand ein nicht alltägliches Projekt des Fördervereins Kirche und Kindergarten Myhl nun sein gelungenes Ende.

Tags zuvor hatte der Künstler Hans-Georg Fabry aus Porselen die Büste schon installiert. Mit dem gemeinsamen Singen des Liedes „Ihr Freunde Gottes allzugleich“ begann die kleine Feier. Ein Vorbild für alle Priester sei der heiliggesprochene Pfarrer Jean-Marie Vianney, betonte Propst Wieners. „Sein Blick ist felsenfest in den Himmel gerichtet.“ Durch den ständigen Blick nach oben erfolge eine Strahlkraft für alle Gläubigen, denen der heilige Pfarrer von Ars damit ausrichte, dass das Zentrum des Lebens im Himmel liege. Und die Gläubigen dahin zu führen, das bedeute die Aufgabe für die Priester, Hirte zu sein.

Mit der Neuordnung der Gemeinschaft der Gemeinden sei der Förderverein gegründet worden, erläuterte die Geschäftsführerin Sabine Cremer-Deklerk den Ursprung des Vereins. Rund 100 Mitglieder umfasse der Verein, betonte Manuela Roschack, Leiterin des katholischen Kindergartens Myhl und stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Die Mittel für das Projekt habe der Verein zur Verfügung gestellt.

„Die Büste ist aus Zementguss gefertigt und mit Bronzepulver belegt“, informierte Künstler Hans-Georg Fabry die Anwesenden. Rund 65 Kilogramm wiege die von ihm modellierte Darstellung des Pfarrers von Ars.

Er habe sich dabei an einem Foto aus dem Internet orientiert und sei dem Wunsch von Propst Wieners gefolgt.

Jean-Baptiste Marie Vianney lebte von 1786 bis 1859 in Frankreich und war ein katholischer Priester. Er wurde von Papst Pius XI. am 31. Mai 1925 heiliggesprochen. Jean-Marie Vianney gilt als Schutzpatron der Pfarrer. Ein viel gefragter Beichtvater sei Jean-Marie Vianney gewesen, ergänzte Pfarrer Thomas Wieners, bevor mit dem Lied „Zu dir schick ich mein Gebet“ und der Segnung die kleine Feier endete.

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