Heinsberg-Oberbruch - Musikverein Waldenrath mit neuer musikalischer Leitung

Musikverein Waldenrath mit neuer musikalischer Leitung

Von: Anna Petra Thomas
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Bietet seine „Scenes for Band“ wie gewohnt in der Festhalle in Oberbruch: Der Musikverein Waldenrath. Seit Kurzem wird er vom neuen Dirigenten Stefan Outjers geleitet. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Oberbruch. Seit langem ist es schon unter dem Titel „Scenes for Band“ bekannt, das Jahreskonzert des Musikvereins Waldenrath in der Oberbrucher Festhalle. Doch jedes Jahr gibt es immer wieder etwas Neues, dieses Mal nicht nur bezogen auf die Auswahl der Musikstücke. Denn mit Sebastian von Birgelen trat zunächst ein neuer Vorsitzender ans Mikrofon, der seine Aufgabe professionell meisterte.

Orchester und Publikum begrüßten den ehemaligen Dirigenten Toni Hilgers wieder als Hornisten im Ensemble und vorne vor dem Dirigentenpult Stefan Outjers, Trompeter und Dirigent mit Examen, aber im Hauptberuf Polizist in Maastricht.

Und noch etwas sei neu, berichtete von Birgelen. So habe der Verein jetzt einen Musikrat installiert, der sich mit der Programmauswahl beschäftige. Das sollte es jedoch noch nicht gewesen sein, denn zum ersten Mal in dieser Konzertreihe präsentierte der Verein nicht nur sein großes und bekanntes, rund 60 Musiker starkes Orchester, sondern auch den Blockflöten-Nachwuchs.

Das große Orchester, dirigiert von Stefan Outjers, und davor sechs Blockflöten-Kinder, dirigiert von Jugendausbilder Josef Welfens, sorgten für den ersten Gänsehaut-Effekt des Abends mit ihrem gemeinsamen Vortrag von „What a wonderful World“ von Bob Thiele und George D. Weiss in einem Arrangement von Marcel Sauer. Eröffnet hatte das Orchester sein Programm mit dem Marsch „Mercury“, einem der bekannten Märsche von Jan van der Roost. Typisch amerikanisch erklang sodann die „Alvamar Ouvertüre“, eigens für Blasorchester komponiert von James Barnes.

„Da geh‘n wir!“, forderte Jenni Funken das Orchester zum Spiel auf und fügte schmunzelnd hinzu: „Wie Stefan immer vor jedem Einsatz sagt.“ Jenni Funken moderierte das Konzert im Wechsel mit Maike Welfens, die wie sie auch die Flöte spielt. Ganz neue Blasmusik-Töne, märchenhaft gespielt, brachte das Orchester mit „Snow White“ zu Gehör, einer neuen Komposition für Blasmusik von Thomas Doss aus dem Jahr 2016.

Den Abschluss vor der Pause bildete der Königsmarsch, schon 1905 von Richard Strauss komponiert und von Roger Barett arrangiert. Damit hatte Waldenraths neuer Dirigent im Verein erfolgreich sein Probedirigat absolviert.

Mit der „Fanfare Festive“ von Michael Geisler eröffneten die Musiker den zweiten Teil des Konzerts. Die wichtigsten Titel aus der Filmmusik zu „Forrest Gump“ hatte Alan Silvestri in einer Suite zusammengetragen. Die Waldenrather präsentierten sie in einem Arrangement von Henk Ummels. Am E-Piano wurden sie dabei, wie schon bei „What a wonderful World“, von Dr. Thomas Herfs begleitet.

Außerdem wurde der „Exodus Song“ von Ernest Gold und Pat Boone (arr. Johan de Meij) angespielt. Als Solist an der Basstuba bewies sich der Vorsitzende Sebastian von Birgelen im „Tuba Tiger Rag“ von Harry Decosta (arrangiert von Luther Henderson und David Marshall). Richtige „Ohrwürmer“ folgten mit dem Medley der Hits von James Last (arr. Steve McMillan). Mit dem „Walzer Nummer 2“ von Dimitri Shostakovich (arr. Johan de Meij) und dem Marsch „In Treue fest“ von Carl Teike beschloss der Musikverein sein Konzert.

Den Ovationen des Publikums für die Premiere des Dirigenten und der Leistung seines Orchesters folgten gleich zwei Zugaben. „Ich glaube, mit Dir werden wir unserem Stil treu bleiben und sind auf einem sehr guten Weg“, lobte auch von Birgelen den neuen Dirigenten.

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