„Musikus“: Singen, Tanzen und Instrumente spielen

Von: Johannes Bindels
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Marion Sanders (links), Christa Enseling-Korkusuz (4.v.r.), Anke Deckers-Hahn (2.v.r.) und Heinz Musch mit den Kindern und dem Erzieherteam beim Projekt Musikus im Kindergarten St. Georg. Foto: BIndels

Wassenberg. Wenn der „Musikus“ zu Besuch kommt, dann ist Singen, Tanzen und Instrumente spielen angesagt. Unter Leitung der Musikpädagogin Christa Enseling-Korkusuz erlebten Erzieherinnen und Kinder im Kindergarten St. Georg in Wassenberg einen spannenden Nachmittag.

Die ersten Bausteine des Projektes „Musikus“, dem musikalischen Früherziehungsangebot des Volksmusikerbundes NRW, lernten die kleinen und großen Teilnehmer praxisorientiert kennen. Die finanzielle Unterstützung leistete der Kreismusikverband Heinsberg. „Rhythmus, Bewegung und musikalisches Hören wollen wir so früh wie möglich fördern“, formulierte Heinz Musch, Vorsitzender des Kreismusikverbandes Heinsberg (ehemals Volksmusikerbund NRW, Kreisverband Heinsberg) den Anspruch für das Engagement auch im Kindergarten St. Georg.

„Ich bin selber aktive Musikerin im Musikverein Eintracht Birgelen“, betonte die Leiterin des Kindergartens, Anke Deckers-Hahn die Motivation für den Ausbau des musikalischen Förderkonzepts durch das Projekt „Musikus“. Persönliche Unterstützung und Verzahnung mit dem Musikverein erfolge durch Marion Sanders, stellvertretende Vorsitzende und Mitglied im Ausbildungsrat des Musikvereins Eintracht Birgelen, ließ die Kindergartenleiterin wissen. Der bekannte Dirigent und Musiker Kai Stoffels sei einmal wöchentlich im Kindergarten St. Georg zur musikalischen Früherziehung und alle zwei Jahre führe der Kindergarten ein Musical auf, fügte Deckers-Hahn noch an.

„Tanzen, singen und bewegen, schnell und langsam, laut und leise und die Instrumente einsetzen“, benennt Christa Enseling-Korkusuz die verschiedenen Elemente der praktischen Fortbildung. Und eine Geschichte zu vertonen, in der zwei Kinder auf einem Spielplatz sich befinden, als ein Gewitter sie überrascht, gehört ebenso dazu. Den Donner mit den Instrumenten darstellen, erlebte Geräusche von leise bis sehr laut mit Klanghölzern, Rasseln und anderen vorhandenen Musikinstrumenten aus der Grundausstattung des Kindergartens erzeugen, lässt den ganzheitlichen Ansatz des Musikus-Projektes erkennen. Die kleinen Übungseinheiten ermöglichen spielerisch den Umgang mit den Instrumenten und sind leicht in den Erziehungsalltag einzubinden.

Zur Unterstützung der Erzieherinnen über die Fortbildung hinaus, kann auf den Musikus-Ordner zurückgegriffen werden. Hier finden die Pädagoginnen Anregungen und Übungen zur Notenlehre, zu den elementaren Instrumenten, zu Liedern und Tänzen. Instrumente wie Trommeln und Rasseln selber bauen gehört ebenfalls dazu. Jederzeit aber steht der Spaß am musikalischen Tun im Vordergrund. Das ist auch an diesem Nachmittag nachvollziehbar.

Einrichtungen, die das Musikus-Konzept in ihre musikalische Früherziehung einbauen, erhalten Hinweisschild und Urkunde. Die teilnehmenden Kinder bekommen eine Anstecknadel mit der Musikus-Figur.

Im Kindergarten St. Georg wird dies bald zu sehen sein, da ist sich Heinz Musch ganz sicher.

Weitere Auskünfte zum Projekt sind beim Vorsitzenden des Kreismusikverbandes erhältlich unter: Telefon 02431/7932 oder im Internet unter http://www.volksmusikerbund-nrw.de/go/heinsberg.html.

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