Musikschüler bekommen „viel Holz“

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Die Musikschüler Lea Simons, Luka Lengersdorf und Johanna von den Driesch (v.l.) mit Cellolehrerin Johanna Peiler, Musikschulleiter Theo Krings und Eduard Sudheimer, Leiter Controlling bei Alliander.

Heinsberg. Ein Dauerthema in der musikalischen Ausbildung ist die Anschaffung spezieller Instrumente. Besonders teuer sind die tiefen Streichinstrumente Cello und Kontrabass. Im Vergleich zu ihren hohen Schwesterinstrumenten geht es hier buchstäblich um „viel Holz“.

Dabei müssen auch die tiefen Instrumente für die unterschiedlichen Körpergrößen der Musikschüler passend in den Größen Achtel, Viertel, Halb und Dreiviertel gekauft werden. Deshalb wurde in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt der Alliander-Förderung an der Jugendmusikschule Heinsberg auf die Ausweitung des Bestandes bei diesen Instrumenten gelegt.

Die Jugendmusikschule Heinsberg und Alliander haben vor mehr als zehn Jahren eine langfristige Vereinbarung getroffen. Das Unternehmen engagiert sich jedes Jahr mit einem festen, nicht unerheblichen Betrag in unterschiedlichen Projekten der Musikschule. Die Mittel sollen dabei bewusst für solche Dinge eingesetzt werden, die sich alleine aus dem Musikschulhaushalt nicht finanzieren lassen.

Den Anfang machte vor zehn Jahren die Ausstattung des nach wie vor überaus erfolgreichen Instrumentenkarussells. Dieses bietet jungen Musikern die Möglichkeit, mehrere verschiedene Instrumente über einen längeren Zeitraum auszuprobieren, bevor sie sich für „ihr“ Instrument entscheiden.

Vor allem um Instrumente ging es zunächst auch bei der Förderung der Bläserklasse, die seit einigen Jahren gemeinsam von Jugendmusikschule, Musikverein Dremmen und der Dremmener Grundschule durchgeführt wird.

Neben der diesjährigen Unterstützung der klassischen Streicher hat man ein Projekt aus dem Bereich Rock/Pop/Jazz als Schwerpunkt gesetzt und sich um die Erweiterung der Ausstattung der in Heinsberg besonders erfolgreichen Schlagzeuger gekümmert.

Laut Musikschulleiter Theo Krings steht im Moment zum Beispiel die Intensivierung der Band- und Ensemblearbeit auf der Agenda. Unterricht und systematische Aufbauarbeit ziehen sich schließlich oft über Jahre. „Die Ergebnisse, die es auf die große Bühne schaffen, etwa die maßgeblich mit der Hilfe von Alliander angeschobene Band „Fräuleinwunder“, stellen ja immer nur einen kleinen Ausschnitt der alttäglichen Arbeit mit etwa 1000 jungen Musikern dar“, so Krings.

Auch in Zukunft soll die gute Zusammenarbeit fortgeführt werden. An Bedarf und Projektideen gibt es jedenfalls an der Jugendmusikschule keinen Mangel.

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