Musikkorps der Bundeswehr gastiert in der St.-Vincentius-Kirche

Von: mb
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Hochkarätige Musiker vor der Beecker Orgel: Das Musikkorps der Bundeswehr hat den Veranstaltungsreigen zum 25-jährigen Bestehen des Kulturförderkreises Opus 512 bereichert. Als symphonisches Blasorcheser ist es mit allen gängigen Holz- und Blechblasinstrumenten besetzt. Foto: mb

Wegberg-Beeck. Besser hätte der Wegberger Musikfrühling nicht beginnen können. Auf Einladung des Kulturförderkreises Opus 512 gastierte das Musikkorps der Bundeswehr in der St.-Vincentius-Kirche in Beeck und begeisterte das Publikum.

„Ich habe mich sehr gefreut, auf den Plakaten zu lesen, dass wir als Partner von Opus 512 bezeichnet werden“, bekannte Oberstleutnant Christoph Scheibling, Chef des Musikkorps. Das Musikkorps schätze nicht nur die hervorragende Akustik, sondern auch den warmherzigen Empfang.

Hier waren Freunde gekommen – und wie Freunde wurden sie aufgenommen, die 35 Musiker, die sich vor der Beecker Orgel und um den Altar einfanden.

Als Orchester mit „besonderem Auftrag“ und Teil des deutschen Militärmusikdienstes repräsentiert das Musikkorps die deutschen Streitkräfte auf den großen Konzertbühnen im In- und Ausland. Als symphonisches Blasorchester ist es besetzt mit allen gängigen Holz- und Blechblasinstrumenten von der Piccoloflöte bis zur Tuba. Das Benefizkonzert in Beeck schlug einen weiten musikalischen Bogen.

Ein Jubilar machte den Anfang, Richard Strauss wäre in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden. Seinen ersten Kompositionsauftrag, die Suite B-Dur, op. 4 für 13 Blasinstrumente, hatte er bei der Uraufführung selbst dirigiert, und zwar ohne vorherige Probe und ohne je einen Taktstock in Händen gehalten zu haben. „Wir sind um eine authentische Darbietung bemüht. Aber ich gestehe, wir haben geprobt, und ein Taktstock ist mir nicht unbekannt“, erklärte Scheibling zur Erheiterung des Publikums.

Einhundert Jahre zurück ging das Holzbläsertrio mit dem Trio op. 19 Nr. 6 von Francois Devienne. Regelrecht bejubelt wurden die vier israelischen Tänze „Rikudim“ von Jan van de Roost, die der Klarinettenchor zu Gehör brachte. Als „Gruß aus Siegburg“ kündigte Scheibling das Hornquartett „Herz und Wald“ von Engelbert Humperdinck an, der in Siegburg geboren wurde. Scheibling erwies sich als charmanter Plauderer, verband die einzelnen Programmpunkte wie kleine Mosaiksteinchen und ließ das Publikum an reichem Detailwissen teilhaben.

Insgesamt ein kleines Juwel im Veranstaltungsreigen zum 25-jährigen Bestehen des Kulturförderkreises Opus 512 und ein gelungener Auftakt des Wegberger Musikfrühlings.

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