Musiker pfeifen den „Gangnam Style“

Von: Utz Schäzle
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Der Spielmannszug war für die musikalische Gestaltung des Abends zuständig. Er unterhielt das Publikum mit einem bemerkenswerten Konzert.

Heinsberg-Karken. Traditionell fand in der Bürgerhalle Am Woom der gemeinsame Familienabend des Trommler- und Pfeiferkorps Karken und der St.-Severini-Schützenbruderschaft Karken statt.

Der Spielmannszug, der vom Dirigenten Sjak Bakkes geleitet wurde, war für die musikalische Gestaltung des Abends zuständig. Wie nicht anders erwartet, unterhielt er das Publikum mit einem bemerkenswerten Konzert. Durch das Programm führte Moderator Hans-Willi Görtz, der mit profundem Wissen glänzte.

Die musikalische Präsentation war durchweg eindrucksvoll. Wie bei so vielen Vereinen konnte man bei diesem Konzert auch beim Trommler- und Pfeiferkorps Karken beobachten, dass das Ensemble zwar seine „Marschfähigkeit“ behält, aber gleichzeitig auch problemlos als „Konzertkorps“ auftreten kann. Neben die Querpfeife tritt mehr und mehr die Böhmflöte. So sind vielstimmige Flötensätze keine Seltenheit mehr.

Die Percussions-Gruppe zeigt sich immer vielseitiger mit Xylophon, Marimbaphon und Glockenspiel instrumentiert. So wird also zusammen mit den „Spielmannszug- üblichen“ Instrumenten wie Flöte, Trommel, Lyra und Becken ein besonderes Klangbild erzeugt, das es erlaubt, ein breites Sortiment an verschiedenen Musikstücken im „neuen Sound„ darzubieten. So begann das Konzert mit dem „Ruetz – Marsch“ des österreichischen Komponisten Erwin Trojan.

Danach folgten die Originalkompositionen für Spielmannsmusik „Es geht los“ und „Seh mal hier – seh mal da“, in denen vor allem die Schlagwerker ihr Können zeigten, aber auch die Flöten mit ihren weiten Melodienbögen hervorragend zur Geltung kamen. Moderne Spielleute-Literatur wie „Highland Cathedral“, „Gangnam Style“, „Popcorn“ und die „Helene Fischer Hit-Selection“ meisterte das Trommler- und Pfeiferkorps Karken begeisternd.

Der Spielmannszug musizierte so stilecht und mitreißend, dass zum krönenden Abschluss nur noch mehrere Zugaben gefordert wurden. Die Theatergruppe der St. Severini Schützenbruderschaft übernahm dann den zweiten Teil des Familienabends mit dem Schwank: „Petrus und die Himmelspforte“ oder „Du kommst hier nicht rein“.

Rasante und überaus lustige Begebenheiten, deren Ähnlichkeiten mit in Karken lebenden Personen rein zufällig wären, wechselten sich ab mit humorigen und witzigen Beiträgen, die hervorragend vorgetragen und gespielt wurden.

Kurzweilige „Theaterkost“ wurde perfekt von der Laienspielgruppe inszeniert. Mit einer großen Tombola und vielen glücklichen Gewinnern endete der kurzweilig unterhaltsame Familien-abend der beiden traditionsreichen Karkener Vereine.

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