Musiker begeistern ihre Zuhörer

Von: Anna Petra Thomas
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Der Quartettverein Myhl unter der Leitung von Hermann Josef Kitschen eröffnete das Weihnachtskonzert im Forum der Gesamtschule. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. „Quartettverein Myhl & Gäste“ lautete der Titel des traditionellen Weihnachtskonzerts im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule. Der Wassenberger Kultur-Förderverein hatte erneut zusammen mit der Stadt und dem Quartettverein Myhl eingeladen.

Gäste waren das Saxofon-Ensemble „fourPhones“ aus Hückelhoven und die Musikerfamilie Schell aus Erkelenz mit Vater und Pianist Andreas Schell, der an der Kreismusikschule lehrt, Mutter und Sopranistin Jelena sowie den beiden Kindern Jana (13) und Lian (11), die nicht nur mit Geige und Cello begeisterten, sondern ebenso mit ihrem Gesang. Gemeinsames Finale

Nach der Begrüßung des großen Publikums im voll besetzten Forum durch Hans Meetz, den Vorsitzenden des Quartettvereins, sang dieser unter der Leitung von Hermann Josef Kitschen die beiden ersten Lieder a cappella: „Freuet euch all´“ in einem Arrangement von Manfred Bühler und „Hör das Flüstern in den Bäumen“ (Arr. Johann Walter Scharf). Am Keyboard begleitet von Andreas Schell wurde er beim Lied „Weihnachtsfreude“ , zusätzlich ein Cajón spielte Sohn Lian beim temperamentvollen Hirtenlied aus Südamerika (Arr. Wolfgang Jehn). Moderator dieses Programms war Hermann-Josef Volmer. Im zweiten Teil des Konzerts sang der Quartettverein von der „Christnacht“ (Arr. Franz Josef Breuer), vom „Weihnachtsstern“ (Arr. Manfred Bühler) und von „Mary´s Boy Child“ .

Das Saxofon-Quartett „fourPhones“ präsentierte sich erstmals in neuer Besetzung mit Hubert Minkenberg (Sopran/Alt), Ulrike Minkenberg (Alt), Steffi Klessascheck (Bariton) und Rudolf Kitschen (Tenor), der überhaupt erst seit zwei Jahren Saxofon spielt.

Das Saxofon sei eigentlich erfunden worden als Ersatz für Streichinstrumente, merkte Hubert Minkenberg an, bevor er mit seiner Gruppe drei Stücke im Arrangement von Ralph Martin präsentierte: „O come, all ye faithful“, „Have yourself a merry little Christmas“ und „Angels we have heard on high“. Ebenfalls Arrangements von Martin waren die drei Stücke in der zweiten Hälfte: „Hark! The herald angels sing“, „We wish you al Merry Christmas“ und „Sleigh Ride“.

Den Part der Familie Schell bestritt in der ersten Hälfte Vater Andreas am Klavier mit den beiden Kindern Jana und Lian. Nach dem Kanon von Johann Pachelbel, bei dem die beiden ihr Können mit Geige und Cello zeigten, sangen sie, ebenfalls begleitet von ihrem Vater, zwei Lieder von Bruno Coulais aus dem Film „Les Choristes“ (Vois sur ton chemin, Caresse sur l´océan) in akzentfreiem Französisch. Es folgte instrumental „La Cumparsita“ von Gerado Matos Rodríguez und wiederum gesungen „Ach, ich hab´in meinem Herzen“ von Norbert Schultze aus der Oper „Schwarzer Peter“ und das russische Volkslied „Schwarze Augen“, arrangiert von Vater Andreas Schell.

Im zweiten Teil des Konzerts stand auf ihrem Programm das „Ave Maria“ von Franz Schubert. Bei Kyrie und Agnus Dei aus der „Misa Criolla“ von Ariel Mamírez sowie beim Lied „You raise me up“ von Josh Groban stand auch Mutter Jelena auf der Bühne. Schlusspunkt des gelungenen Schellschen Programms war der Liebestraum von Franz Liszt.

Kein Halten mehr für ein begeistertes Publikum gab es beim gemeinsamen Finale des Quartettvereins mit dem Ensemble Schell. Auf dem Programm standen La Huida aus „Navidad Nuestra“ von Ariel Ramírez, „Go, tell it on the Mountain“ (Arr. Gus Anton) sowie „Minuit, Chrétien“ und „Stille Nacht“ .

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