Musikalischer Abend im Zeichen der Liebe

Von: Johannes Bindels.
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Sorgte zusammen mit ihren Musikerkollegen für Kurzweil: Johanna Webber. Foto: Bindels

Heinsberg. Wenn von der Liebe die Rede ist, dann ist Aufmerksamkeit gegeben. Einen das romantische Herz erwärmenden Abend mit Rock- und Popmusik, Cocktails und Texten erlebte ein zahlreich erschienenes Publikum in der Christuskirche in Heinsberg.

Eingeladen hatte die Evangelische Kirchengemeinde Heinsberg im Rahmen ihres Kulturprogramms zu „Mein Herz tanzt“ mit der Musikpädagogin und Sängerin Johanna Weber und Friends. Begleitet wurde sie von Katrin Pippich (Gesang), Björn Hackbart (Gesang) und Laura Dohmen (Lyrik und Prosatexte).

„Mitsingen und sich an der Musik erfreuen“, lautete Johanna Webers Antwort auf die Frage, was sie sich vom Abend erwarte. Auch weil sie schon vor drei Jahren mit einem ähnlichen Programm gute Erfahrungen gemacht hatte. Unterstützung fand sie bei dem Orga-Team mit ihrer Mutter Waltraud Weber, Juliane Reiter und Veronika Hardtke. Gemeinsam hatten sie den Kirchenraum mit Licht und Raumdekorationen umgestaltet in einen Musiksalon.

Einnahmen und Spenden kommen dem Projekt „Freizeitgestaltung für Flüchtlingskinder“ des Integrationsbeauftragten der Stadt Heinsberg, Wolfgang Paulus, zugute, ließ Weber das Publikum wissen.

Textsichere Zuhörer

Mit Erich Frieds „Es ist, was es ist“, vorgetragen von Laura Dohmen, gelang ein Einstieg in das Thema Liebe, in dem differenziert und anspruchsvoll der schmale Grat von stimmungsvoller Nachdenklichkeit nie verlassen wurde. Es folgten Solobeiträge von Johanna Weber am elektrischen Piano unter anderem mit „The only exception“ und „You Light Up My Life”, bekannten Songs und Balladen aus Pop- und Rockmusik. Gemeinsam mit Katrin Pippich präsentierte Johanna Weber „Have I told you lately“ einen Hit. Begleitet wurden sie vom Publikum, bei dem nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer textsicher waren.

Im Wechsel mit dem Textbeitrag „Die Liebe“ von Andreas Wagner, einfühlsam vorgetragen von Laura Dohmen, näherte man sich weiter dem Thema Liebe. Praktiziert und als Dank für die Mithilfe durch ihre Mutter, hatte Weber das Lied „So bist du“ ausgewählt. Mit „Living next door to Alice“, „Living on a prayer “ und „Stay with me” folgten Beiträge aus Rock und Soul, bei dem Webers Gesang zur Geltung kam.

Dass bei diesem Thema das Gedicht „Liebeslied“ von Rainer Maria Rilke nicht fehlen durfte, war klar. Beifall erhielt auch Björn Hackbart für die Interpretation von „You raise me up“. Ein Abrutschen in Schnulze und Schmachten wurde jederzeit vermieden. Das mitgehende und mitsingende Publikum wusste dies zu honorieren. So war das Fazit von Pfarrer Sebastian Walde nach fast zwei Stunden bester musikalischer Unterhaltung zutreffend formuliert: „Ein schöner Abend – und jeder muss tieftraurig sein, der dies nicht miterleben konnte.“

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