Musikalische Vielfalt für guten Zweck geboten

Von: us
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Das Ensemble, das zu Gunsten des Vereins „Wir für Ruanda“ in Orsbeck und Braunsrath musizierte: (v.l.) Heinz Gerd Sentis (Flöte), Arnold Schmitz (Bass/Bariton), Robert Schmitz (Tenor und Gitarre), Susanna Jochims (Alt), Hans Steffens (Tenor und Wortbeiträge), Birgit Cleef (Sopran), Dr. Jochen Steffens (Orgel und Klavier) und Felizitas Blome (Flöte).

Waldfeucht/Wassenberg. Mit Werken alter Meister sowie mit russischen, afrikanischen und englischen Volksweisen gestaltete ein hervorragendes Ensemble zwei vorweihnachtliche Konzerte für einen guten Zweck. Zunächst musizierte es in der Pfarrkirche St. Martini in Orsbeck und dann in der Klosterkirche Maria Lind in Braunsrath.

Der Erlös der beiden festlichen Konzerte ging an den Verein „Wir für Ruanda“, der sich in uneigennütziger Weise um das Schicksal hilfsbedürftiger afrikanischer Kinder kümmert.

Das Programm überraschte durch seine Fülle an instrumentalen und gesanglichen Werken, die für Birgit Cleef (Sopran), Susanna Jochims (Alt), Robert Schmitz (Tenor und Gitarre), Arnold Schmitz (Bass/Bariton), Hans Steffens (Tenor und Wortbeiträge), Jochen Steffens (Orgel und Klavier) sowie Felizitas Blome und Heinz-Gerd Sentis (Flöte) Ausgangspunkt zur Gestaltung eines stilistisch hervorragenden facettenreichen und festlichen Konzertes waren.

Gleich zu Beginn bot Jochen Steffens auf der Orgel mit der „Ouvertüre aus der Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel die große Bandbreite musikalischen Könnens.

Den Reigen der Solisten eröffnete der Bariton Arnold Schmitz mit dem „Evangelimann“ von Wilhelm Kienzl, und mit Flötenbegleitung sang er das „Largo“ von Georg Friedrich Händel. Tenor Robert Schmitz, und Sopranistin Birgit Cleef sangen von Johann Sebastian Bach „Ich steh an deiner Krippe hier“.

Transparent und fein differenziert erschlossen die Solisten sich und den Zuhörern die Klangwelten der alten Meister. Nachdenkliche besinnliche Texte zur Meditation fügte Hans Steffens mit ein.

Mit den Beiträgen des Gesangsquartetts „Wir sagen euch an“, „Menschen, die ihr wart verloren“ und „Christmas Lullaby“ sowie mit Solistenbegleitung Teilen aus dem Weihnachtsoratorium von Heinrich Fidelis Müller bewegte man sich feierlich – in Tongebung und Dynamik exzellent aufeinander abgestimmt – durch die festliche Weihnachtsmusik.

Beeindruckend überzeugte das Flöten-Duo Felizitas Blome und Heinz-Gerd Sentis durch den nuancierten Vortrag mit der englischen Volksweise „Greensleeves“ und mit einem russischen Wiegenlied.

Den Bogen vom Rheinland ins ferne Afrika spannte das Ensemble mit dem Lied „Thula Baba“, in dem ganz neue Klangfarben von Sopran, Flöte und Gitarre erschlossen wurden.

Zum Schluss dankten die Zuhörer in den gut besuchten Gotteshäusern mit starkem Applaus den Mitwirkenden für ihre hervorragenden Darbietungen.

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