Musik- und Gesangsverein singt beim Renovieren

Von: agsb
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Die neuen Probenräume sind fertig: Vereinsvorstände, Arbeiter und Sponsoren vor der „Alten Schule“ Waldfeucht, das Erdgeschoss wird jetzt von der Jugend und den Vereinen genutzt. Foto: agsb

Waldfeucht. Nicht nur Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen staunte bei der offiziellen Eröffnung der neuen Räume in der einstigen „Alten Schule“. Die Mitglieder des Musikvereins sowie des Gesangsvereins und viele weitere freiwillige Helfer und Helferinnen waren fast eineinhalb Jahre unermüdlich im Einsatz, um sie herzurichten.

Grund für diese Aktivitäten war die Schließung des Waldfeuchter Hofs. Denn jetzt fehlten Probenräume für die musizierenden Vereinen im Ort. Da erinnerte man sich an Räume im Erdgeschoss der „Alten Schule“. Hier war schon die Jugend aktiv. Hinter dem Jugendraum lag das Stuhllager der Bürgerhalle, im vorderen Bereich gab es einen großen Raum, in dem einst das Trommlercorps probte.

Vision wird wahr

Also nahmen die Vereine Gespräche mit der Kirche auf, die für den Jugendraum verantwortlich war. Und mit dem Ortsring verhandelten sie wegen des Stuhllagers der Bürgerhalle. Die Vision war: Der Raum rechts nach dem Eingang sollte mit dem Stuhllager vereint werden, damit hier ein großer Probenraum mit Schall-/Akustikschutz entstehen konnte.

Das Jugendzentrum sollte dann links neben dem Eingang entstehen. Und die alten Toiletten sollten verschwinden und eine neue, moderne, barrierefreie Toilettenanlage sollte entstehen. „Wir konnten Kirche und Ortsring von unserem Vorhaben leicht überzeugen und begeistern“, sagte Thorsten Milosch, Vorsitzender des Musikvereins Waldfeucht, lachend beim offiziellen Festakt. Und der Vorsitzende gab ein weiteres Kompliment an Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen und den Rat der Gemeinde, diese standen ebenfalls hinter dem Projekt.

Aber mit der Überzeugung war es alleine nicht getan. Es mussten Sponsoren gefunden werden und natürlich auch die Helfer. „In Sachen Sponsoren dankte ich besonders den beiden ansässigen Banken, der Kreissparkasse und der Raiffeisenbank.

Auch die St. Baptist Schützenbruderschaft, der Aktionskreis und die Frauengemeinschaft haben uns finanziell mit unterstützt“, sagte Milosch. „Ich möchte unseren Mitgliedern vom Musikverein und Gesangverein St. Cäcilia hier ein herzliches Dankeschön aussprechen. Neben dem Jahresprogramm haben sie richtig mit angepackt. „Man kann natürlich mit eigenen Leuten viel schaffen, dank des Einsatzes Josef Schröders konnten wir auch unentgeltlich die Fachleute und Experten gewinnen, hier mitzumachen.“ Thorsten Milosch dankte den fleißigen Helfern herzlich.

Neben tosendem Applaus gab es einen Präsentkorb für: Markus Wagner (Akustik- und Trockenbau), Leo Mourits (Schreiner), Adolf Heintel (Putzer), Gerhard Schmitz (Maler), Günter Dahlmanns (Elektrotechnik), Reiner Greifen (Versiegelung), Norbert Gülpen (Sanitär), Peter Aufsfeld (Schlosser), Heinz Heggen (Lichttechnik), Hardy Stassen (Elektrotechnik), Benjamin Schippers (Maurer), Daniel Peters (Sanitär/Heizung) und Björn Frehen (Fliesenleger).

Tag der offenen Tür

Im Dezember 2013 begannen die Arbeiten in Eigenleistung. Sie dauerten rund ein Jahr. Ab Januar wurden die Feinarbeiten begonnen. „Die Besonderheit war, dass wir auch noch in dieser Baustelle geprobt haben, die Proben für Musik und Gesangverein liefen weiter“, erzählt Milosch.

Zahlreiche Vereinsmitglieder und viele Dorfbewohner schauten vorbei, bewunderten die neuen Räume und nutzten den Tag der offenen Tür.

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