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„Musicals in Concert“ rockt das Wegberger Forum

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
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Ganz egal in welchem Kostüm sie auch auftraten: Die vier Protagonisten der Musikgala „Musicals in Concert“ wussten im Wegberger Forum zu überzeugen.

Wegberg. Mit der großen Musikgala „Musicals in Concert“ hat sich Wegberg wirklich einen Gefallen getan. Abgesehen davon, dass es sich um ein großartiges Musikerlebnis im Forum handelte, wurde die Stadt mal wieder abseits der Mühlen und des Winterzaubers wahrgenommen.

Die Truppe aus bekannten Sängern und Musikern präsentierte bekannte Lieder und Melodien aus rund einhundert Jahren Musicalgeschichte. Darunter waren auch sehr aktuelle Produktionen wie das Musical „Ich war noch niemals in New York“ mit Liedern von Udo Jürgens oder das Boxerepos „Eye of the Tiger“. Mark Polak legte dabei als Rocky Balboa eine Boxperformance zum Schlagzeugsolo von Richy Denis hin.

Unterwegs auf Rollschuhen

Überhaupt wussten die vier Sängerinnen und Sänger nicht nur durch ihren Gesang, sondern auch durch ihr Spiel zu begeistern. Ob „Sister Act“, „Rocky Horror Show“, „König der Löwen“ oder „Starlight Express“ – die vier fühlten sich in allen Kostümen und auch auf Rollschuhen sichtlich wohl und brachten das auch rüber.

Das Publikum wurde bei „Sister Act“ als Soulchor mit einbezogen und konnte sich nicht nur beim „Night Fever Medley“ kaum auf den Stühlen halten.

Musikalisch begleitet wurde der Auftritt der beiden Amerikaner Mark Polak und Lynelle Jonsson, der Britin Maria Jane Hyde und des Brasilianers Nivaldo Allves von der „Rainbow Band“.

Selten genug, dass Musicaltouren auf kleineren Bühnen mit Livemusik arbeiten. In diesem Falle aber war die überaus eindrucksvolle Band bereits den Besuch wert.

Neben dem Schlagzeuger Richy Denis sorgte Markus Bender am Bass für den Rhythmus, während Willem Beuß an den Keyboards die Melodien entstehen ließ. Heinz-Peter Wölke, der am Saxofon, an den Keyboards, der Klarinette und dem Akkordeon zu hören war, machte auch als Moderator eine gute Figur und wusste neben den folgenden Titeln und Namen der Musicals auch einiges Sinnreiches zu sagen, das zum Nachdenken anregte.

Die meiste Zeit jedoch ließen die vier aus verschiedenen internationalen Musicalproduktionen bekannten Sänger es krachen und schlüpften in immer neue Rollen, mit denen sie das Publikum auf eine interessante Reise durch die Welt der großen Shows und Lieder entführten.

Belohnt wurden sie durch lang anhaltenden Applaus und nicht enden wollenden Wünschen nach Zugaben, die es natürlich auch gab.

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