Wegberg - „Mühlenstadt“: Neues Logo umrahmt den Winterzauber

„Mühlenstadt“: Neues Logo umrahmt den Winterzauber

Von: Monika Baltes
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Ab aufs Eis: Das neue Wegberger Stadt-Logo im Blick, drehen die Läufer ihre Runden. Foto: Monika Baltes

Wegberg. „Fünf, allerhöchstens!“ Fünf war also die Zahl für den Beginn des Countdowns. Den Vorschlag des Bürgermeisters, bei 100 zu beginnen, hatten sie empört abgelehnt, die jugendlichen Eisstürmer, die bereits seit einiger Zeit mit Schlittschuhen an den Füßen und sehnsuchtsvollem Blick die spiegelglatte Fläche der Eisbahn vor dem Wegberger Rathaus betrachteten.

Bürgermeister Michael Stock hatte gut lachen, stand er doch schon lange vor den Eisläufern auf der Bahn, um das neue Logo der Stadt Wegberg vorzustellen. Denn Wegberg darf seit vergangenem Jahr die Bezeichnung „Mühlenstadt“ tragen, ein Alleinstellungsmerkmal zur Belebung des Tourismus.

Der Entwurf eines neuen Logos wurde im Frühjahr ausgeschrieben, um „viele kreative Menschen zu beteiligen“, wie der Verwaltungschef betonte. Über 100 Vorschläge sind eingegangen. Auf das künftig auf Briefköpfen, Prospekten, Flyern und am Rathauseingang präsente Logo hatten sich sowohl eine Jury als auch der Rat einstimmig geeinigt.

Eine blaue Welle als Zeichen für die Flüsse der Stadt (Beeckbach, Schwalm, Mühlenbach), ein rotes Mühlrad für die 24 Wegberger Mühlen, ein gelber stilisierter Löwenkopf für den geldrischen Löwen, der auch das Wegberger Stadtwappen ziert. Für diesen Entwurf erhielt Jascha Lux „ein Wegberger Bürger“, wie Michael Stock betonte, mit seinem Team von der Agentur Zeichensaele aus Mönchengladbach die Siegprämie von 600 Euro.

Den zweiten Platz belegte Allesse Fiolka aus Wegberg, Platz 3 Jochen Wetzel aus Mönchengladbach. Den Geldpreis für die drei Erstplatzierten hatte die Kreissparkasse Heinsberg zur Verfügung gestellt, die auch als Sponsor für den Winterzauber fungiert.

Aufatmen bei den Schlittschuhläufern neben der Bahn. Jetzt konnte es gleich losgehen. Wäre da nicht der offizielle Teil an der Bühne gewesen. Begrüßung der Gäste, Freude über den siebten Winterzauber, Dank an großzügige Sponsoren – Bürgermeister Stock ist längst geübt im offiziellen Teil für den Winterzauber, immerhin bestritt er ihn zum dritten Mal.

Ralf Link als Vertreter der Werbegemeinschaft Wegberg war sogar zum siebten Mal dabei. Er erinnerte daran, dass die Werbegemeinschaft Veranstalter des Winterzaubers ist und auch das finanzielle Risiko trägt. „Als starken Partner“ hinsichtlich Organisation und Ausführung bezeichnete er die Stadt Wegberg.

Begonnen worden war die Eröffnung des Winterzaubers durch die hellen Kinderstimmen der „Liedersternchen“ der Erich-Kästner-Grundschule Wegberg, die mit zauberhaften Winterliedern und auch dem fetzigen „Dracula Rock“ begeisterten.

So, jetzt aber, das Gemurmel bei den Eisläufern wurde lauter. Und endlich begann Bürgermeister Michael Stock mit dem Countdown. Das Licht flammte auf über der Eisbahn, das Tor öffnete sich, und endlich durften sie auf das Eis stürmen, die ersten Runden in diesem Winterzauber drehen, direkt unter dem Banner mit dem neuen Logo. Sieben Wochen lang Eisbahn und Kinderdisco, Livemusik und Bierkastencurling, Eisstockschießen und Glühwein: Der Wegberger Winterzauber hat begonnen.

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