„Mörderischer Selfkant“ für einen guten Zweck

Von: defi
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„Mörderischer Selfkant“: Die Krimi-Anthologie präsentierten die Autoren um Kurt Lehmkuhl (Bildmitte im ­Vordergrund) bei der Anton-Heinen-Volkshochschule im Heinsberger Kreishaus. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Mit dem Buch „Mörderischer Selfkant“ ist in diesen friedlichen, bald vorweihnachtlichen Tagen der dritte Band aus der Feder von Autoren des Krimikurses der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg in die Buchhandlungen der Region gelangt.

Mit dieser Anthologie lässt sich nicht nur herrlich unterm Weihnachtsbaum schmökern, sondern gleich noch was Gutes tun. Den Erlös – 30 000 Euro allein aus dem Verkauf der beiden ersten Bände – spenden die Autoren, die Herausgeber und der Verleger dem Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung in Erkelenz.

Bei der Präsentation des Buches im Heinsberger Kreishaus zeigte sich VHS-Leiter Franz Josef Dahlmanns überwältigt von der Resonanz, die diese Buchreihe erfährt. Dahlmanns: „Das ist regional verankerte Kultur, wie sie im Buche steht.“ Und „möglicherweise“, so Dahlmanns, sei dieses VHS-Projekt deutschlandweit einmalig. Kurt Lehmkuhl, erfahrener Kriminalautor, Herausgeber und Kursleiter, erhob Einspruch: „Das ,möglicherweise‘ können wir streichen, ich habe mal recherchiert, und dieses Projekt ist tatsächlich deutschlandweit einmalig.“ Zu Recht darf die Kreis Heinsberger VHS also stolz darauf sein, dass in einem ihrer Seminare so fleißig und erfolgreich „gemordet“ wird – und das auch noch für einen karitativen Zweck.

Kurt Lehmkuhl erklärte zum druckfrischen Band „Mörderischer Selfkant“, der den erfolgreichen Vorgängern „Blutroter Selfkant“ und „Tödlicher Selfkant“ nun 32 weitere, kleine Selfkantkrimis folgen lässt: „Und wieder gilt: Autoren aus dem Kreis Heinsberg veröffentlichen Geschichten aus dem Kreis Heinsberg in einem Buch, das von der Kreissparkasse Heinsberg gefördert, von einer Druckerei im Kreis Heinsberg hergestellt und von einem Verlag aus dem Kreis Heinsberg vertrieben wird und dessen Erlös einer fürsorglichen Einrichtung im Kreis Heinsberg zur Verfügung gestellt wird. Mehr Regionalität geht nicht – und diese Regionalität wird bundesweit beachtet.“ In ganz Deutschland fänden die Selfkant-Anthologien inzwischen eine wachsende Leserschaft.

Ihrer „kriminellen“ Fantasie ließen diesmal freien Lauf: Heike Dahlmanns aus Gangelt, Roswitha Gierling aus Mönchengladbach, Mechthild M. Gödecke aus Ratheim, Gerd Grunewald (Mitherausgeber und Co-Seminarleiter) bis vor Kurzem Wegberg, Clemens Hardmann aus Wegberg, Heidi Hensgens aus aus Hülhoven, Beatrix Hötger-Schiffers aus Kraudorf, Rita Hündgen aus Erkelenz, Margarete Kaiser aus Heinsberg, Gabriele Klein aus Wegberg, Kurt Lehmkuhl aus Erkelenz, Simone Michiels aus Harbeck, Brigitte Oleszynski-Wichmann aus Erkelenz, Luitgard Olufayo aus Gangelt, Astrid Seine-Becker aus Wassenberg, Marie-Luise Siemes aus Mönchengladbach, Paul-Gerhard Theymann aus Erkelenz, Elke Wenk Erkelenz und Helmut Wichlatz aus Erkelenz.

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