Moderne Architektur und urbanes Flair

Von: Helmut Wichlatz
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Noch ist der Neubau nicht ganz fertig, doch bereits jetzt und aus einiger Entfernung wird dem Betrachter bewusst, wie sehr das moderne Gebäude den Bahnhofsvorplatz und den Eingang zur Kölner Straße prägt und aufwertet. Foto: Koenigs

Erkelenz. Am 24. März öffnet die neue Volksbank am Konrad-Adenauer-Platz für den Publikumsverkehr. Jetzt hatten die Mitarbeiter und ihre Familien schon einmal Gelegenheit, ihre neue Arbeitsstätte in Augenschein zu nehmen. Und was sie sahen, war schon beeindruckend.

Schon von weitem wird dem Betrachter bewusst, wie sehr das moderne Gebäude den Bahnhofsvorplatz und den Eingang zur Kölner Straße prägt und aufwertet. Der Platz, der noch vor zwei Jahren ein wenig verstaubt und abgenutzt aussah, wird heute geprägt von moderner Architektur und urbanem Flair. In Erkelenz ist man sich einig, dass dies ein besserer erster Eindruck ist, den die Stadt nun zum Beispiel auf Zugreisende macht.

Vom Bahnhof aus fällt der Blick auf eine helle und sachliche Fassade, die trotzdem keinerlei Strenge ausstrahlt. Wenn man die helle und hohe Eingangshalle von der Kölner Straße aus betritt, schweben über einem Zahlen und Worte. Es ist das „Mobile der Semantik“ des Baden-Badener Designers Martin Burkhardt. Worte wie „geben“, „nehmen“ und „machen“ sowie die Ziffern 0, 1, 3, 4, 5 und 7 schweben in der 17 Meter hohen Eingangshalle und fangen den Blick ein, sobald man die Volksbank betritt.

Durch den Einsatz von viel Glas hat das Gebäude selbst an trüben Tagen eine positive Helligkeit und bietet Offenheit und Transparenz vom ersten Moment an. Die Kundehalle mit ihren Servicebereichen präsentiert sich ebenfalls hell und wirkt dadurch größer als sie letztendlich ist. An zwei Stellen fließt das Licht durch die Decke und taucht den Raum in angenehme Helligkeit. Überall „lauert“ Kunst, die zum Nachdenken einlädt und gleichzeitig die Philosophie der Volksbank transportiert.

Stolzer Bauherr

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Veit Luxem führte die Gäste durch die neuen Hallen und hinauf zu den Büros und Besprechungszimmern. Dabei wirkte er entspannt und stolz wie ein Bauherr, der weiß, dass das meiste hinter ihm liegt und er nun sein neues Domizil präsentieren kann.

In den oberen Stockwerken eröffnet sich einem der Blick auf eine moderne und flexible Bürolandschaft. Man soll schnell und persönlich miteinander arbeiten können, erläuterte Luxem bei seinen Präsentationen im großen Besprechungsraum. Er nannte die Investition in den Umbau ein „Bekenntnis zum Standort Erkelenz“.

Erinnerung an Gründer

Die beiden ersten Besprechungsräume im ersten Stock sind den Gründervätern der Genossenschaftsbank gewidmet, Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch. Noch sind die Bürostühle und Sessel eingepackt und warten auf ihren ersten Einsatz. Denn ein bisschen ist schon noch zu tun, bevor alles fertig ist.

Die Mitglieder der Genossenschaft können sich Anfang April bei der Mitgliederversammlung ein Bild davon machen, wie ihre Volksbank heute aussieht. Im Sommer ist auch ein Tag der offenen Tür geplant. Zuerst einmal steht nun der Umzug in den Neubau an. Und darauf schienen sich die meisten Mitarbeiter bei der Besichtigung schon zu freuen.

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